Düsseldorf. (MR) DNL-Aufsteiger EV Füssen tat sich auch am dritten Spieltagswochenende der diesjährigen Findungsrunde schwer und kassierte in Düsseldorf die Niederlagen fünf und sechs.
Nachdem die jungen Allgäuer am Samstag mit 1:13 an der Brehmstrasse unter die Räder gekommen waren, startete das Spiel am Sonntag Vormittag ebenso moderat, wie auch der Startabschnitt am Samstag erschienen war. Eine frühe Strafzeit gegen die Hausherren konnte man nach nur 9 Sekunden zum Führungstreffer nutzen (3.). Doch die DEG glich nur gut eine Zeigerumdrehung später aus und legte Sekunden später das 2:1 nach. Das war es aber erst einmal, wer erneut ein Schützenfest erwartet hatte, sah sich zunächst enttäuscht. Danach ging es bemüht hin und her – die Laufbereitschaft konnte man keiner Mannschaft absprechen. Der nächste Treffer fiel erst zu Beginn des zweiten Durchganges, ebenfalls für die Rheinländer (22.). Nach einem üblen Check gegen den Kopf durfte Düsseldorfs Simon Schmitt bereits in der 25. Spielminute unter die Dusche, der hierbei verletzte Spieler des EVF konnte später aber wieder mitspielen. Die folgende fünf minütige Unterzahl spielten die Gastgeber gut herunter und eher Katz und Maus mit dem Gegner, als dass dieser wirklich mal vor das Tor gekommen wäre. Anschließend legte die DEG beinahe im Doppelschlag die Treffer vier und fünf nach (31., 33.). Das sollten sie sich doch nicht mehr vom Brot nehmen lassen, dachte man. Aber falsch gedacht: Zwei Alleingänge ebenfalls in unter zwei Minuten brachten die Gäste vom Kobelhang wieder heran (36., 38.).
EV Füssen bricht im Schlussabschnitt ein
So war es zu Beginn des Schlussabschnittes nur noch ein Zwei-Tore-Spiel! Die Schiedsrichter hatten inzwischen den beiden Kapitänen mitgegeben, dass sie dieses in Nickeligkeiten ausartende Spiel jetzt auch entsprechend kleinlich pfeifen wollten. Wen traf es am Endes des zweiten und zu Beginn des dritten Drittels? Zunächst beide Male die DEG. Aber Füssen konnte auch diesmal keinen Nutzen daraus ziehen. Ja, die Landeshauptstädter trafen gar in Unterzahl zum 6:3 (44.). Danach wanderten reihenweise die Gäste in die Kühlbox, was die natürlich nicht gutheißen konnten und wollten. Düsseldorf traf in dieser Phase zwei Male bei doppelter Überzahl (53., 55.). Dass der Puck in der 56. Spielminute ebenfalls ins Tor fiel, brachte Gästegoalie Elias Dietrich in Rage, er wetterte lautstark gegen seine Vorderleute. Es half aber nichts, und nochmals in Überzahl machten es die Rheinländer auch heute zweistellig (58.).
Die Treffer erzielten:
am Sonntag: Dalibor Dvorak (2). Simon Schmitt, Emile Berrest, Eric Michalik, Platon Isaiev, Max Ingelfinger, Luis Schoenen, Adonis Avgerinos und Lasse Schmitz für die DEG; Valtteri Lahti, Samuel Hrabcak und Ramon Gugliotta für den EVF.
Am Samstag: Bela Boos (3), Simon Schmitt (2), Dalibor Dvorak, Luis Schoenen, Lenny Hemelik, Bennett Burym, Platon Isaiev, Luca Müller, David Jenka und Emile Berrest für die DEG sowie Valtteri Lahti für den EVF.

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