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Eisbären tanken mit einem Sechs-Punkte-Wochenende in der CHL reichlich Selbstvertrauen für den DEL-Start

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Die Spieler der Eisbären Berlin feiern den Sieg nach dem Spiel - © Moritz Eden / City-Press
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Berlin. (PM Eisbären) Die Eisbären Berlin haben auch ihr zweites Heimspiel in der laufenden Hauptrunde der Champions Hockey League gewonnen.

Die Berliner setzten sich am Sonntagabend im Wellblechpalast gegen den dänischen Meister Herning Blue Fox knapp mit 2:1 durch. Damit rangieren die Eisbären nach vier Spieltagen mit sechs Punkten auf dem 14. Platz der CHL-Gesamttabelle.

Die Gastgeber waren von Beginn an das tonangebende Team und hatten das Spiel im Griff. Trotz einiger guter Abschlussmöglichkeiten kam der Hauptstadtclub aber nicht zum Torerfolg. Herning konzentrierte sich zunächst aufs Kontern und kam vor allem im ersten Powerplay zu Chancen. Diese blieben jedoch ebenfalls ungenutzt und es ging torlos in die erste Pause. Im mittleren Spielabschnitt bot sich ein ähnliches Bild, Berlin blieb die dominante Mannschaft und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Die Gäste verteidigten aber weiterhin konsequent. Im ersten Berliner Powerplay fälschte Leo Pföderl (30./PP1) dann einen Ronning-Schuss entscheidend ab und erzielte die verdiente Führung. Wenig später gelang Eric Hördler (33.) mit einer Einzelleistung das Tor zum 2:0. Im Schlussdrittel passiert erst einmal nicht mehr viel. Dann gelang den Skandinaviern in der Schlussphase durch Hjalte Kruse Thomsen (54./PP1) in Überzahl der Anschlusstreffer. In der Folge warf Dänemarks Titelträger alles nach vorne und nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. In der letzten Spielminute fiel dann sogar noch der Ausgleich, der jedoch nach erfolgreicher Coaches Challenge durch Éric Dubois nicht zählte. So blieb es beim 2:1-Heimsieg der Eisbären.

Am Donnerstag, den 17. September starten die Eisbären Berlin in die neue Spielzeit der PENNY DEL. Zum DEL-Saisonauftakt treffen die Berliner in der Uber Arena auf die Straubing Tigers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. In der Champions Hockey League sind die Eisbären wieder am 7. Oktober gefordert. Am fünften CHL-Spieltag gastiert der Hauptstadtclub beim EC Red Bull Salzburg.

Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin): „Wir hatten in den ersten beiden Dritteln sehr viele Chancen. Wir hätten den dritten Treffer erzielen müssen, so haben wir Herning weiter im Spiel gelassen. Ich habe in den letzten beiden Spielen viele gute Dinge gesehen. Wir haben an diesem Wochenende deutlich besser verteidigt. Beim vermeintlichen zweiten Gegentreffer habe ich einen Hinweis von Video Coach Tom Kanzock und Torwarttrainer Sebastian Elwing bekommen. Ihnen gebührt das Lob hierfür. Das Wochenende gibt uns einen guten Aufwind für den DEL-Start am Donnerstag.“

Eric Hördler (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert. Natürlich gibt es noch Verbesserungspotenzial. Wir waren heute leider nicht so effizient. Wir hätten mehr Pucks aufs Tor bringen und einfacher spielen müssen. Daran werden wir arbeiten. Wir sind froh über die zwei Siege und sechs Punkte am Wochenende. Es war gut, dass der zweite Treffer zurückgenommen wurde, sonst wäre es schwer geworden. In der Overtime kann immer alles passieren. Mit den beiden Erfolgen gehen wir mit einem guten Gefühl in den Ligastart.“

Endergebnis
Eisbären Berlin – Herning Blue Fox 2:1 (0:0, 2:0, 0:1)
Aufstellungen
Eisbären Berlin:
Neffin (LaFontaine) – Müller (A), Smith; Geibel, Wissmann (C); Davidson, Reinke; Kretzschmar, Saffran – Hördler, Eder, Pföderl; Veilleux, Vikingstad, Krestan; Kirk,Fontaine, Ronning; Mik, Wiederer, Griva – Trainer: Éric Dubois
Herning Blue Fox: Bachmann Sörensen (Fecers) – Bunch Larsen, Amorosa; Söderbom, Löborg Kristensen; Glinski Jensen, Cibulskis – Bang Poulsen, O’Neil, Bau Hansen; Kiljunen, Toivola, Dmytriw; Kruse Thomsen, Linde, Schultz; Bang Przemieslo, Brink Eskildsen, Baerentsen – Trainer: Garth Murray

Tore
1:0 – 29:29 – Pföderl (Ronning, Kirk) – PP1
2:0 – 32:53 – Hördler – EQ
2:1 – 54:50 – Kruse Thomsen (Schultz, Dmytriw) – PP1

Strafen Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2) Minuten – Herning Blue Fox: 26 (0, 6, 20) Minuten
Schiedsrichter Kilian Hinterdobler, Lukas Kohlmüller (Lukas Pfriem, Maksim Cepik)
Zuschauer 3.315

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