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ICEHL: Bozen gewinnt das Derby in Innsbruck – Salzburg feiert ersten Sieg

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Bozen feiert mit den eigenen Fans - © PAPA Productions.
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Wien. (EM) In der win2day Icehockey League gewann Bozen das Derby in Innsbruck knapp. Linz musste ich im Pustertal geschlagen geben und Salzburg feierte seinen ersten Sieg.

Fight bis zum Ende

Innsbruck. (PM Haie) Die Haie verlieren gegen Bozen knapp mit 3:4. Von der her Leistung müssen sich die Tiroler aber nicht verstecken.

Die Haie, kurzfristig auch ohne Justin Richards, werden von den Foxes kalt erwischt. Brad McClure trifft mit der ersten Offensivaktion der Gäste zum 1:0 (1.). McClure kann einen Nachschuss erfolgreich verwerten. Die Anfangsphase gehört eindeutig den Boznern, die in der fünften Minute wieder jubeln dürfen. Turner Elson ist ebenfalls aus kurzer Distanz bei einem Rebound zur Stelle. 0:2 nach knapp fünf Minuten – die Haie mit einem klassischen Fehlstart! Doch die Tiroler kämpfen sich noch im ersten Drittel zurück, werden mit Fortdauer des Spiels stärker und gefährlicher. In Minute dreizehn lässt Brett Davis die TIWAG Arena zum ersten Mal jubeln. Der Kanadier schließt einen Gegenstoß eiskalt ins lange Eck ab. Der HCI ist jetzt voll im Spiel, und kommt in der 18. Minute verdient zum Ausgleich. Die Haie mit einer Druckphase, Lukas Bär trifft zunächst nur die Außenstange, wenig später drückt Kevin Macierzynski nach Assist von Michael Kernberger die Scheibe aber aus kurzer Distanz über die Linie. Kurz vor Drittelende haben die Haie in Person von Nikita Scherbak sogar die Führung auf dem Schläger, der Russe scheitert aber knapp.

Drittel zwei zunächst mit guten Phasen von beiden Teams, das Momentum kippt aber immer mehr zu den Haien. Spätestens mit dem ersten Powerplay der Haie in Minute 30. Hier drücken die Tiroler auf die Führung, haben einige gute Abschlüsse, allerdings will die Scheibe nicht ins Tor. Kurze Zeit später jubeln dafür die Bozner. Cristiano Diciacinto nimmt sich ein Herz, fährt ins Drittel der Haie, schließt ab, und trifft in Minute 32 zur neuerlichen Führung für die Gäste. Bei den Haien zeigt dieser Treffer Wirkung, das besagte Momentum ist nun auf Seiten der Foxes, die jetzt, mit der Führung im Rücken, wieder besser im Spiel sind. Den Haien gelingt es im zweiten Drittel dann nicht mehr, die ganz großen Möglichkeiten herauszuspielen. Es geht mit 2:3 zum letzten Mal in die Kabinen.

Die Haie drücken zu Beginn des letzten Abschnitts auf den Ausgleich, schnüren die Foxes teilweise in deren Drittel ein, der dritte Treffer will aber nicht gelingen. Die Abschlüsse gehen entweder knapp am Tor vorbei, oder HCB-Goalie Constantini ist auf dem Posten. Mitte des Drittels bekommt Bozen wieder etwas Oberwasser, und die Foxes sind deutlich effizienter. Brad McClure fährt einen Konter, nimmt Maß, und setzt die Scheibe unhaltbar zum 2:4 ins kurze Kreuzeck (54.). Aber die Haie beweisen Moral, und kämpfen sich noch einmal in die Partie zurück. Headcoach Ryan Kinasewich nimmt bereits knapp vier Minuten vor Schluss Sam Harvey vom Eis, riskiert alles, und die Tiroler kommen wenig später durch Steven Owre noch einmal auf 3:4 heran (58.). Auch danach drücken die Haie, Bozen rettet das knappe Ergebnis aber über die Zeit.

Die Haie verlieren das Brennerderby nach hartem Kampf knapp mit 3:4. Am Mittwoch kommen die Pioneers in die TIWAG Arena.

HC TIWAG Innsbruck-Die Haie vs. HCB Südtirol Alperia 3:4 (2:2,0:1,1:1)
Torfolge:
0:1 McClure (Elson, Buono) 1./EQ, 0:2 Elson (Schneider, Gazley) 5./EQ, 1:2 Davis (Messner) 13./EQ, 2:2 Macierzynski (Kernberger, Bär) 18./EQ, 2:3 Digiacinto (Mantenuto) 32./EQ, 2:4 McClure (van de Leest) 54./EQ, 3:4 Owre (Messner, Lindner) 58./EQ;

Linz: Knappe Niederlage im Pustertal

Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings müssen sich im zweiten Auswärtsspiel 4:5 geschlagen geben.

Der Vizemeister kann sich zuerst in Führung spielen, die Stahlstädter gleichen jedoch schnell aus und legen selbst vor. Durch zu viele Strafen gestaltet man das Spiel zu offen und die Wölfe können sich abermals in Führung spielen. Trotz zweier Treffer kurz vor Ende reicht es nicht mehr für den Ausgleich.

HC Falkensteiner Pustertal Wölfe – Steinbach Black Wings 5:4 (1:1; 0:1; 4:2)

Tore: 1:0 Gunner Fontaine (11. Min), 1:1 Trenton Bliss (16. Min/PP), 1:2 Henrik Neubauer (31. Min), 2:2 Austin Rueschhoff (41. Min/PP), 3:2 Gunner Fontaine (45. Min), 4:2 Gerry Fitzgerald (53. Min), 4:3 Trenton Bliss (54. Min), 5:3 Gerry Fitzgerald (56. Min), 5:4 Niklas Würschl (57. Min)

Nach drei Heimspielen und zwei Siegen in Folge ging es für die Steinbach Black Wings am Sonntag ins Pustertal zu ihrem zweiten Auswärtsduell gegen den Vizemeister. Dylan Wells übernahm bei diesem Aufeinandertreffen die Position zwischen den Pfosten. Ansonsten blieb das Line-up von Head Coach Philipp Lukas im Vergleich zur vergangenen Freitagspartie unverändert. Luca Erne, Julian Pusnik, Vojtech Mozík und Lukas Kainz mussten weiterhin verletzungsbedingt pausieren.

Die Partie startete schwungvoll, und die Gastgeber brachten einige Schüsse aufs Tor. Tommy Purdeller probierte es mit einem zentralen Schuss, doch Schlussmann Dylan Wells vereitelte diese Chance. Wenige Sekunden später kam Wells erneut ins Schwitzen, als Gunnar Fontaine die Scheibe vors Tor brachte. Der Linzer Schlussmann wehrte diese jedoch zum Glück der Gäste gekonnt ab. Die Wölfe zeigten sich offensiv, doch Trenton Bliss schaffte es, sich vor dem Pustertaler Schlussmann Edward Pasquale zu positionieren. Seine Chance konnte er jedoch nicht in ein Tor ummünzen. In der achten Minute versuchten die Hausherren erneut, in Führung zu gehen. David Farrance setzte zu einem Schuss an, doch Dylan Wells machte sich zwischen seinen Pfosten breit. Zum ersten Unterzahlspiel für die Stahlstädter kam es, als Kyle Topping wegen Haltens für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste. Die Gastgeber konnten jedoch die Linzer Verteidigung nicht überwinden. Greg Ditomaso versuchte es mit einem beherzten Schuss, der jedoch am linken Pfosten des Linzer Tors vorbeisegelte. Das Überzahlspiel endete somit ohne Tor. Wieder zurück auf dem Eis, schaffte es Kyle Topping, sich die Scheibe zu schnappen und sich alleine auf den Weg zum gegnerischen Schlussmann zu machen. Sein Schuss ging jedoch am linken Pfosten vorbei. Nachdem Austin Rueschhoff einen Schuss Richtung Tor abgegeben hatte, prallte die Scheibe an Wells ab. Fontaine nutzte daraufhin die Gelegenheit und beförderte sie hinter die Torlinie (11. Minute). Nach dem 1:0 legten die Pustertaler Wölfe mit einem erneuten Angriff direkt nach, doch auch die Black Wings versuchten ihr Glück. Nach einem regen Schlagabtausch beider Mannschaften kam es zum ersten Überzahlspiel für die Gäste. Luciano Zandegiacomo musste aufgrund eines hohen Stocks für zwei Minuten in die Kühlbox. Zum 1:1 kam es, als Trenton Bliss nach Zuspiel von Kyle Topping die Scheibe gekonnt an Pasquale vorbei in die linke untere Ecke schob (16. Minute).

Wieder mit vollständigen Mannschaften auf dem Eis ging es druckvoll weiter. Die Stahlstädter versuchten, ihr Momentum zu nutzen, doch die Hausherren erholten sich schnell. Zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels musste Henry Bowlby zwei Minuten wegen Haltens auf der Strafbank Platz nehmen. Dies bedeutete ein erneutes Powerplay für die Oberösterreicher. Graham Knott versuchte, die Führung zu erzielen, doch sein Schuss wurde von Pasquale erfolgreich abgewehrt. Der erste Abschnitt endete somit ohne weitere Treffer. Mit einem Spielstand von 1:1 ging es für beide Mannschaften in die erste Drittelpause.

Linz erhöht Druck

Mit den verbleibenden Sekunden im Powerplay starteten die Oberösterreicher in den Mittelabschnitt. Anders als zuvor gelang es den Wölfen, sich ohne Gegentreffer über den Rest der Strafe zu retten, und so ging es wenig später wieder fünf gegen fünf weiter. In der 23. Minute machte Brian Lebler, der Kapitän der Stahlstädter, auf sich aufmerksam. Nach dem Zuspiel von Kyle Topping kam er auf der rechten Seite zum Abschluss, konnte Pasquale im kurzen Eck aber nicht überwinden. Drei Minuten später konnten sich die Hausherren wieder in der Offensive festsetzen. Nach einem gewonnenen Bully kam Henry Bowlby an die Scheibe und feuerte sofort auf den Linzer Schlussmann ab. Wells positionierte sich aber zum Glück der Gäste richtig zwischen den Pfosten und fing den Schuss zentral vor seiner Brust ab. In der 27. Minute baute Philipp Wimmer beinahe die Führung der Stahlstädter aus. Nach einem guten Pass zielte der Verteidiger von der blauen Linie ins linke Kreuzeck. Der Goalie der Südtiroler konnte den Treffer jedoch verhindern, indem er seinen Ellbogen rechtzeitig nach oben brachte. Im Vergleich zum ersten Drittel hatte die Heimmannschaft in den darauffolgenden Minuten Schwierigkeiten und verlor mehrmals die Scheibe in der neutralen Zone. Dies wussten die Stahlstädter für sich zu nutzen, und so erhöhten die Gäste den Druck im Angriff. Henrik Neubauer fand sich zur Halbzeit der Partie samt der Scheibe direkt vor Pasquale wieder, verlor den Puck jedoch unter seinen Füßen. Ein Verteidiger der Wölfe befreite seine Mannschaft aus der gefährlichen Situation, indem er die Scheibe zur Seite schoss. Es dauerte jedoch nur wenige Sekunden, ehe Neubauer die Linzer mit 2:1 in Führung brachte. Der Stürmer kämpfte sich in Begleitung eines Verteidigers aus Pustertal nach vorne und konnte die Scheibe in seinem Besitz behalten. Neubauer sah das freie lange Eck im Gehäuse, zögerte keine Sekunde mit seinem Schuss und stellte in der 31. Minute auf 2:1 aus Sicht der Gäste. Anschließend traf es die Südtiroler mit der nächsten Strafe gegen Austin Osmanski, doch Linz gelang es nicht, die Führung auszubauen. In den darauffolgenden Minuten verlagerte sich das Spiel ständig von einer Seite auf die andere. Kurz vor der zweiten Drittelpause erwischte es die Stahlstädter mit einer Strafe. Gerd Kragl musste aufgrund eines Hakens für zwei Minuten in die Kühlbox. Wenig später ging es in die zweite Pause des Abends.

Torreicher Schlussabschnitt entscheidet Match

Nach nur 20 Sekunden wurde es vor dem Tor der Wölfe brenzlig, als Graham Knott die Scheibe zu Shawn St-Amant bugsierte. Dieser verzeichnete beinahe einen Shorthander, doch Pasquale war zur Stelle. Nur wenige Sekunden danach konnte Pustertal das Spiel verlagern und seine Überzahl ausnutzen. Austin Rueschhoff bekam einen guten Pass und stellte mit seinem Treffer auf 2:2 (41. Minute). Die Hausherren mussten nicht lange auf die nächste Überzahl warten, denn nur wenig später fasste Philipp Wimmer eine Strafe wegen Haltens aus. Pustertal behielt das Tempo und die Intensität bei und bedrängte die Gäste weiter in der Offensive. Aus Sicht der Oberösterreicher konnte man sich jedoch ohne weitere Konsequenzen über die zwei Minuten retten. In der 45. Minute gelang es den Hausherren, ihren dritten Treffer des Abends zu erzielen. Nach einer gefährlichen Situation vor dem Linzer Kasten versuchte sich die Verteidigung zu befreien, indem man das Spielgerät zur Seite schießen wollte. Dabei erwischte jedoch Fontaine die Scheibe, überraschte Dylan Wells auf der rechten Seite und stellte auf 3:2 für die Wölfe. Die Gäste taten sich schwer, in ihr Spiel zu finden, und waren damit beschäftigt, die eigene Zone zu verteidigen. In der 53. Minute konnten die Hausherren ihre Führung durch den Treffer von Gerry Fitzgerald erhöhen, doch nur eine Minute danach konnten auch die Gäste wieder anschreiben. Greg Moro passte von der rechten Seite auf Trenton Bliss, der sich mit seinem Abschluss zum Doppelpack krönte und den Rückstand auf 3:4 verkürzte (54. Minute).

Zu einem möglichst ungünstigen Zeitpunkt bekam Linz eine Minute danach die nächste Strafe, als Brady Shaw aufgrund eines Beinstellens in die Kühlbox geschickt wurde. Diese Überzahl nutzten die Hausherren sofort und bauten ihre Führung erneut aus. Fitzgerald wurde erneut gefährlich und brachte das Spielgerät im rechten oberen Eck unter (56. Minute). Kurz danach reagierten die Linzer, indem sie Wells vom Eis nahmen und auf den sechsten Feldspieler setzten. Zudem traf es die Wölfe mit einer Strafe und es ging aus Sicht der Gäste mit sechs gegen vier weiter. Der Plan der Linzer ging auf und die Gäste konnten zwei Minuten vor dem Ende den Rückstand durch Niklas Würschl verkürzen (57. Minute). Die Oberösterreicher kämpften bis zum Ende, mussten sich schließlich aber mit 4:5 geschlagen geben.

Weiter geht es für Brian Lebler und Co. am Mittwoch in Budapest. Danach folgt ein Doppelwochenende zu Hause gegen Graz und Klagenfurt. Tickets dafür sind unter tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.

Sieg in Budapest! Red Bulls feiern ersten ICE-Saisonerfolg
Salzburg gewinnt relativ ausgeglichenes Spiel mit 6:3

Budapest. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann das Auswärtsspiel der win2day ICE Hockey League gegen FTC-Telekom Budapest mit 6:3 und schrieb damit im laufenden Grunddurchgang erstmals drei Punkte an.

In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel fielen gleich fünf Tore, darunter alle drei Salzburger Gegentore, in Überzahl. Nach frühem Rückstand fingen sich die Red Bulls schnell und übernahmen im zweiten Abschnitt eine 4:2-Führung, die sie nicht mehr hergaben. Nach dem 3:4-Anschluss der Hausherren im Schlussdrittel machten die Salzburger am Ende mit zwei Treffern durch Dennis Robertson und Peter Hochkofler ins leere Tor den Deckel drauf, davor trafen Benjamin Nissner, Thomas Raffl, Mario Huber und Peter Schneider zum ersten Saisonerfolg der Red Bulls in der ICE Hockey League sowie dem ersten Salzburger Sieg in Budapest.

Spielverlauf
Der Beginn der Partie war von Strafen und Folgetoren geprägt. Rasmus Heljanko nutzte den ersten numerischen Vorteil der Gastgeber und zog die Scheibe ins kurze Kreuzeck, wo kaum Platz zwischen Torstange und dem Helm von Torhüter David Kickert war (5.). Zwei Minuten später traf Benjamin Nissner im Powerplay auf fast idente Art gegen Budapests Goalie Kristóf Nagy (7.). Und wieder zwei Minuten danach netzte Carter Savoie beim 5:3-Powerplay zur 2:1-Führung der Hausherren. Im 5 gegen 5 verlor sich das Spiel danach etwas bis zum Antritt von Salzburgs Kapitän Thomas Raffl, der sich die Scheibe an der blauen Linie aus der Luft angelte und nach Solo per Rückhand zum 2:2 ausglich (17.). In der Schlussphase drückten noch einmal die Salzburger energisch nach vorn und wurden auch brandgefährlich. Es blieb aber nach 20 Minuten beim 2:2.

Nach der Pause dominierten zunächst die Red Bulls das Geschehen, Adrian Gesson versuchte es u.a. mit dem One-timer aus kurzer Distanz (23.). Erst nach etwa sechs Minuten öffneten die Gastgeber das Spiel. Mario Huber zog dann aus dem halbhohen Slot ab und traf bei viel Verkehr vorm Tor zur 3:2-Führung (28.). Dann wurde das Spiel besser und emotionaler, im Auf und Ab hatten beide Teams Chancen und gute Abschlüsse. Die Schlussphase hatte es dann in sich. Im 2+2min-Powerplay rasierten die Red Bulls zunächst die Stange (37.), bis Peter Schneider aus dem linken Bullykreis mit einem Hammerschuss aufs 4:2 erhöhte (39.). Das war zugleich der Pausenstand, davor allerdings musste David Kickert bei einer weiteren Unterzahl und einigen brenzligen Situationen mehrfach zupacken.

Mit einem unglaublichen Save (42.) verhinderte David Kickert im Schlussdrittel zunächst den möglichen Anschlusstreffer aus einem harten One-timer der Ungarn. Der Salzburger Keeper stand auch danach im Mittelpunkt, die Ungarn spielten u.a. auch mit einem Powerplay nun bedingungslos nach vorn. Und im nächsten Powerplay fixierten die Hausherren dann auch den Anschluss, gegen den Treffer von Topi Rönni ins Kreuzeck und ohne Sicht gab es nichts zu halten (49.). Bei gleicher Teamstärke hatte Salzburg Vorteile, doch ein Alleingang von Ferenc Laskawy (51.) hätte fast den Ausgleich gebracht; Endstation Kickert. In der hochspannenden Schlussphase hatten beide Teams Gelegenheiten, aber Dennis Robertson machte mit dem Empty-Net-Treffer (59.) den Deckel drauf, Peter Hochkofler stellte mit einem weiteren Empty-Netter den 6:3-Endstand her (60.).

Statement Alan Letang „Das fühlt sich wirklich gut an, ich freue mich für die Jungs. Sie haben hart dafür gearbeitet und sich das wirklich verdient. Es waren zwar wieder einige Strafen im Spiel, aber wir hatten letztlich den längeren Atem und konnten den Ungarn in Unterzahl öfter das Momentum stehlen. Insgesamt war es heute ein großartiger Einsatz aller Spieler.“

win2day ICE Hockey League
FTC-Telekom Budapest – EC Red Bull Salzburg 3:6 (2:2, 0:2, 1:2)
Tore:

1:0 | 04:56 | Rasmus Heljanko | PP
1:1 | 06:45 | Benjamin Nissner | PP
2:1 | 08:43 | Carter Savoie | PP2
2:2 | 16;11 | Thomas Raffl
2:3 | 27:02 | Mario Huber
2:4 | 38:18 | Peter Schneider | PP
3:4 | 48:57 | Topi Rönni | PP
3:5 | 58:29 | Dennis Robertson | EN
3:6 | 59:25 | Peter Hochkofler | EN
Zuschauer: 1.248

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