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ICEHL: Bozen Spitze! Red Bulls siegen im Vorarlberg

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© HCB/Manfred Mair
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Wien. (EM) Am 7. Spieltag in der win2day Icehockey League haben sich die Foxes aus Bozen an die Tabellenspitze gespielt.

Klarer 4:1-Erfolg der Red Bulls in Feldkirch / Peter Schneider mit erstem Doppelpack

Feldkirch. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann das Auswärtsspiel der win2day ICE Hockey League gegen die Pioneers Vorarlberg mit 4:1 und feierte damit den zweiten vollen Saisonerfolg.

Die Red Bulls waren über die meiste Zeit die klar bessere Mannschaft und hätten den Sack schon viel früher zumachen können. So wurde es im Schlussdrittel nach dem frühen 1:2-Anschluss der Hausherren noch mal spannend, aber letztlich ließen die Salzburger heute hinten nichts anbrennen und freuten sich über einen hoch verdienten Drei-Punkter. Peter Schneider traf erstmals in dieser Saison doppelt, dazu schrieben Nick Poisson sowie Mathias Böhm mit seinem ersten Tor für das Profiteam der Red Bulls an.

Spielverlauf
Die Red Bulls (ohne die Rekonvaleszenten Florian Baltram und Thomas Raffl) bestimmten die Anfangsphase und hatten früh Möglichkeiten. Nick Poisson traf nach einem 2 auf 1 die Stange (4.), Benjamin Nissner mit der Chance freigespielt in Nahdistanz vor Feldkirchs Goalie Alex Caffi (5.). In der 10. Minute fälschte dann Nick Poisson den Querpass von Mario Huber zur Führung ab. Danach spielten die Hausherren mehr nach vorn, konnten aber Salzburgs Torhüter Atte Tolvanen nicht fordern. Die Red Bulls waren auch defensiv immer schwer am Mann und kamen mit ihrem schnellen Umschaltspiel sofort wieder gefährlich in die Offensivzone, wo Alex Caffi noch einige gute Salzburger Möglichkeiten vereitelte. Die 1:0-Führung der Red Bulls nach 20 Minuten war sehr verdient.

Michael Raffl hatte gleich die gute Möglichkeit nach Wiederbeginn, Feldkirchs Goalie war bei dem Haken aufmerksam (22.). Salzburg war sofort wieder im Vorwärtsgang und wirbelte in der Offensivzone. Bei 5:3-Überzahl erhöhte Peter Schneider dann mit einem harten gezielten Schuss ins Kreuzeck zur 2:0-Führung (25.). Nach einer 5min+Spieldauerstrafe gegen Mario Huber (29.) spielten die Red Bulls ein tadelloses Unterzahlspiel, den besten Direktschuss von Jesse Seppälä (31.) parierte Atte Tolvanen. Danach übernahmen die Salzburger wieder die Partie. Bis auf gelegentliche, teils gefährliche Gegenstöße lief das Spiel in Richtung Feldkircher Tor, wo Alex Caffi mehrmals einen höheren Rückstand der Hausherren verhinderte. Die Red Bulls waren jetzt die klar bessere Mannschaft.

Wieder begannen die Red Bulls druckvoll, aber ein überraschender Handgelenksschuss von Ben Summer aus vollem Lauf von der blauen Linie fand den Weg ins Salzburger Tor (43.). Davon sichtlich gepusht, sorgten die Pioneers weiter für Stress in der Salzburger Abwehrzone. Die Red Bulls hatten zu tun, befreiten sich aber nach und nach aus der Enge und setzten wieder auf Angriff. Benjamin Nissner kam bei freier Sicht aus Halbdistanz nicht durch (49.). Die Partie war jetzt offen, aber die Red Bulls hatten immer noch mehr vom Spiel und Mathias Böhm fixierte im Nachschuss nach einem Benjamin Nissner-Schuss seinen ersten Treffer für die Red Bulls (53.). Aber es wurde nochmal brenzlig. Feldkirch zog den Goalie bei eigenem Powerplay (ab 56.), doch Atte Tolvanen hielt auch in der hektischen Phase, was es zu halten gab und Peter Schneider machte mit dem Empty-Netter seinen ersten Saison-Doppelpack sowie auch den hoch verdienten 4:1-Sieg in Feldkirch perfekt (58.).

Statement Peter Schneider „Unabhängig vom Ergebnis bin ich auch mit unserem Einsatz sehr zufrieden. Es ist im Moment sehr schwer und wir müssen in jeder Partie hart kämpfen, damit wir eine Chance haben zu gewinnen. Ich bin froh, dass wir das heute geschafft haben.“

win2day ICE Hockey League
Pioneers Vorarlberg – EC Red Bull Salzburg 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)
Tore:

0:1 | 10:22 | Nick Poisson
0:2 | 24:17 | Peter Schneider | PP2
1:2 | 42:38 | Ben Summer
1:3 | 52:17 | Mathias Böhm
1:4 | 58:22 | Peter Schneider | EN
Zuschauer: 1.295

Black Wings bezwingen Meister

Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings können sich vor heimischem Publikum gegen die Graz99ers mit 3:2 nach Penaltyschießen durchsetzen.

In der emotionsgeladenen Partie gelingt es den Hausherren nach dem Rückstand selbst in Führung zu gehen. Ein hitziger Schlussabschnitt erzwingt die Overtime, in welcher beide Teams torlos bleiben. Schließlich können die Stahlstädter den Meister bezwingen.

Steinbach Black Wings – Moser Medical Graz 99ers 3:2 n. P. (1:1; 1:0; 0:1; 0:0; 1:0)

Tore: 0:1 Nico Feldner (7. Min); 1:1 Niklas Würschl (12. Min/PP); 2:1 Trenton Bliss (24. Minute); 2:2 Nick Swaney (60. Min); 3:2 Trenton Bliss (PS)

Zuschauer: 3.296

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge kehrten die Stahlstädter gegen die Graz99ers in die Linz AG Eisarena zurück. Gegen den amtierenden Meister musste Head Coach Philipp Lukas auf Shawn St-Amant verzichten, der aufgrund muskulärer Probleme eine Pause einlegen musste. Für ihn rückte Luca Erne in die erste Linie. Auch Christoph Tialler kam weiterhin in der Offensive zum Einsatz, während Paul Eder die Verteidigung komplettierte. Die Partie startete sofort mit viel Tempo auf beiden Seiten. Greg Moro gab den ersten Torschuss ab, der jedoch zu unplatziert war und somit genau in der Fanghand von Nicolas Wieser landete. Wenige Minuten später fand sich Kyle Topping in einer Zwei-gegen-eins-Situation wieder. Die Verteidiger der Gäste konnten den Stürmer aber noch am Abschluss hindern. Die Oberösterreicher blieben weiter am Drücker und Patrick Söllinger sorgte mit einem Schuss von der Blauen für Gefahr. Die Grazer taten sich in den Anfangsminuten schwer, die Scheibe in den eigenen Reihen zu behalten, auch aufgrund des starken Forecheckings der Linzer. Wieser musste kurz darauf nicht eingreifen, weil Emil Romig einen Schuss aus guter Position deutlich verzog.

Die Gäste wurden erstmals durch Nick Swaney gefährlich, der sich im Breakaway auf den Weg in Richtung Dylan Wells machte. Luis Lindner zündete jedoch den Turbo, konnte zu ihm aufschließen und den Abschluss am Tor vorbeilenken. In der siebten Minute durften die Gäste dann aber jubeln, als Nico Feldner von der Blauen abzog und perfekt ins lange Eck zum 1:0 für Graz verwandelte. Kurz nach dem Führungstreffer fiel die erste Strafe gegen die Murstädter und Ole Bjorgvik-Holm musste wegen Behinderung für zwei Minuten in die Kühlbox. In Überzahl hatten die Hausherren Schwierigkeiten, die Grazer in ihrer Defensivzone einzuschnüren, und mussten so immer wieder neu mit dem Aufbau beginnen. Wieder komplett, blieb weiterhin Graz am Drücker und Marcus Vela verfehlte den Kasten mit einem Schuss von der linken Seite nur knapp. Kurz darauf kamen die Linzer zu ihrem zweiten Powerplay, nachdem Nico Feldner wegen Stockschlags pausieren musste. In ihrer zweiten Überzahlsituation machten es die Hausherren besser. Niklas Würschl zog aus dem Hinterfeld ab und versenkte die Scheibe unhaltbar im linken Eck zum 1:1 (12. Minute). Nun waren es wieder die Stahlstädter, die den Ton angaben. Greg Moro brachte die Scheibe in Richtung Tor, wo Henrik Neubauer auf den Rebound wartete. Nicolas Wieser begrub die Scheibe jedoch vorher noch unter sich.Nur wenige Minuten später kassierten die Stahlstädter ihre erste Strafe, als Greg Moro auf die Strafbank geschickt wurde. Graham Knott und Luca Erne hatten sogar die Chance auf einen Shorthander, als sie zu zweit auf Wieser zufuhren. Knott legte im letzten Moment noch auf Erne ab, der den Pass jedoch etwas in den Rücken bekam, wodurch Wieser rechtzeitig wieder in Position kam. Mit einem ausgeglichenen 1:1 ging es zum ersten Mal in die Kabinen.

Bliss schießt Linzer in Führung

Im zweiten Abschnitt ließen es beide Mannschaften etwas ruhiger angehen und zu Beginn gab es kaum Tormöglichkeiten. In der 24. Minute kämpfte sich Emil Romig gut bis zum Tor vor und legte von der Bande auf Trenton Bliss ab, der Wieser mit einem Haken stehen ließ und auf 2:1 für die Hausherren stellte. Danach versuchten die Grazer, schnell nachzulegen. Nick Swaney schnappte sich den Puck tief in der Zone der Linzer und suchte sofort den Abschluss in Richtung Wells. Sofort ging es wieder in die andere Richtung, wo Brian Lebler von der rechten Seite Maß nahm. Wieder war es Nicolas Wieser, der auf seinem Posten war und die Scheibe mit dem Schienbeinschoner am Tor vorbei lenkte. Auch die darauffolgenden Minuten gehörten den Oberösterreichern. Trenton Bliss brachte die Scheibe vor den gegnerischen Kasten, wo Romig und Neubauer versuchten, den Puck über die Torlinie zu befördern. Wieser war jedoch abermals der Fels in der Brandung für die Grazer und verhinderte einen weiteren Gegentreffer. Im zweiten Drittel hatte Wieser viel zu tun, als Luca Erne im selben Shift auf den heranrauschenden Bliss ablegte, dessen Abschluss jedoch etwas zu zentral geriet. Josh Currie versuchte es kurz vor der Pausensirene noch mit einem satten Schuss von links, verfehlte das Kreuzeck aber knapp. Mit einer 2:1-Führung für die Hausherren ging es in die zweite Pause des Abends.

Graz kämpft sich in die Overtime

Im letzten Abschnitt waren es erneut die Linzer, die auf einen weiteren Treffer drängten. Luca Erne bediente Graham Knott in der Mitte, der sofort den Abschluss suchte. Wieser vereitelte die Chance jedoch mit der Stockhand. Paul Stapelfeldt prüfte erstmals wieder Dylan Wells, als er von links abzog. Der Schlussmann der Stahlstädter war jedoch ebenfalls aufmerksam. Wells bekam in den folgenden Minuten deutlich mehr zu tun und musste kurz darauf einen Schuss von Josh Currie vereiteln. Wenig später wurde es hitzig, als sich David Maier und Stefan Gaffal in die Haare bekamen. Für ihren Fight erhielten beide eine Fünf-Minuten-Strafe, durften danach aber wieder am Spielgeschehen teilnehmen. Für die Stahlstädter wurde es zunehmend herausfordernder, als Emil Romig wegen eines Stockschlags auf die Strafbank geschickt wurde. In ihrem zweiten Powerplay übten die Gäste Dauerdruck auf das Gehäuse von Wells aus. Der Torhüter der Oberösterreicher konnte gemeinsam mit der Verteidigung dem Druck jedoch standhalten und den Ausgleich verhindern. Wieder bei voller Mannschaftsstärke versuchte Kyle Topping, die Führung auszubauen. Doch erneut blieb Wieser der Sieger.

Man merkte, dass die Partie von Minute zu Minute hitziger wurde. Paul Huber und Oskar Maier wurden nach einer Auseinandersetzung für zwei Minuten in die Kühlbox verbannt. Kurz darauf teilte Greg Moro ein ähnliches Schicksal und musste ebenfalls für 2+2 Minuten auf die Strafbank. Die Grazer setzten in Überzahl noch einmal alles daran, den Ausgleich zu erzielen. Niklas Würschl und Luca Erne retteten mit wichtigen Blocks zweimal in letzter Sekunde. Josh Currie hatte die Riesenchance auf den Ausgleich und musste eigentlich nur noch ins leere Tor einschieben, traf aber lediglich den Torpfosten. Rund zwei Minuten vor der Schlusssirene fuhr Wieser für einen weiteren Feldspieler auf die Bank. Die Linzer überstanden die doppelte Überzahl zunächst ohne Gegentreffer, doch rund 33 Sekunden vor Schluss wurde der Druck schließlich zu groß und Nick Swaney schoss seine Mannschaft mit dem 2:2 in die Overtime (60. Minute).

In der Overtime hatte Brian Lebler auf der linken Seite als Erster die Chance, die Partie für seine Mannschaft zu entscheiden, sein Schuss geriet jedoch etwas zu hoch. Auch Brady Shaw versuchte es von rechts, Wieser war jedoch mit seinem Schoner zur Stelle. Als Ole Bjorgvik-Holm eine Strafe kassierte, agierten die Linzer im Vier-gegen-drei. Sie verpassten es jedoch, in Überzahl den Deckel draufzumachen. Nach Ablauf der Zeit ging es somit ins Shootout. Die ersten beiden Schützen auf beiden Seiten vergaben ihre Versuche. Trenton Bliss und Graham Knott blieben vor Nicolas Wieser jedoch eiskalt und schossen die Linzer vor heimischem Publikum zum Sieg.

In einer hitzigen Partie konnten sich die Stahlstädter gegen die Graz99ers schlussendlich mit 3:2 durchsetzen. Bereits diesen Sonntag steigt der nächste Heimkracher gegen den KAC. Tickets dafür sind unter tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.

Capitals feiern Shutout-Sieg über Innsbruck

Wien. (PM Capitals) Die Vienna Capitals feiern am Freitagabend einen ungefährdeten 4:0-Heimsieg über den HC TIWAG Innsbruck.

Erneut steht das exzellente Powerplay der Wiener im Fokus. Jérémy Grégoire (12./PP1, 44./PP1) und Jakob Lilja (17./PP1) wandeln drei der vier Überzahlsituationen der Caps in Tore um. Lilja setzt mit seinem Treffer ins leere Tor den Schlusspunkt (59./EN). Adam Reideborn verzeichnet mit 28 Saves sein erstes Pflichtspiel-Shutout für die Capitals. Für die Hauptstädter ist es saisonübergreifend der zehnte Sieg in Folge gegen die Haie. Am Sonntag sind die Vienna Capitals beim EC iDM Wärmepumpen VSV im Einsatz. (17.30 Uhr).

Das Trainerteam um Mike Stewart musste heute auf die verletzten Benjamin Lanzinger, Nelson Nogier, Marco Richter, Sebastian Wraneschitz und Raphael Wolf verzichten. Bei Letzterem wurde gestern Nachmittag eine Oberkörperverletzung, die eine Operation nach sich ziehen wird, diagnostiziert. Im Caps-Tor begann heute der Schwede Adam Reideborn. Die Capitals hatten in den ersten Minuten des ersten Drittels das Heft des Handelns in der Hand. Den ersten Abschluss des Spiels fanden die Wiener durch Lorenz Lindner vor. Haie-Goalie Sam Harvey konnte den Distanzschuss jedoch entschärfen. Brett Davis versuchte es eine Minute später auf der anderen Seite, konnte Reideborn aber nicht bezwingen. Nach einem Zuspiel von Scott Kosmachuk bediente Shane Gersich Caps-Verteidiger Nick Bailen. Der US-Amerikaner konnte das hohe Anspiel seines Landsmanns vor Harvey aber nicht ordentlich kontrollieren. Felix Koschek lenkte einen Lindner-Distanzschuss ab, wieder war der Haie-Goalie zur Stelle. In der elften Minute wurde die erste Strafe gegen die Gäste ausgesprochen. Philipp Lindner verlor den Puck an Jérémy Grégoire und konnte sich nur mit einem Crosscheck helfen. Kosmachuk probierte es in Überzahl von der linken Seite, Harvey fuhr allerdings die Fanghand aus. In Minute zwölf war der Haie-Goalie erfolgreich bezwungen. Linden Vey bediente den vor dem Tor positionierten Grégoire, der die Scheibe über die Linie brachte (12./PP1). Kurz darauf wurde Christof Kromp wegen Beinstellens auf die Strafbank befördert. Sebastian Benker versuchte es in der 13. Minute, scheiterte aber an Reideborn. Kurz vor Ende des Powerplays sicherte der Schwede einen Schlagschuss von Philipp Lindner. Trotz einiger Möglichkeiten blieb das HCI-Überzahlspiel ohne Treffer. In der 16. Minute wurde die nächste Strafe gegen einen Haie-Akteur ausgesprochen. Lukas Bär musste wegen übertriebener Härte vom Eis. In Minute 17 schlug es wieder hinter Harvey ein. Jakob Lilja lenkte ein scharfes Bailen-Zuspiel unhaltbar unter die Latte. 40,9 Sekunden vor Drittelende wurden Strafen gegen beide Teams ausgesprochen. Vey musste wegen Beinstellens vom Eis, Nikita Scherbak wegen unsportlichen Verhaltens, da der Russe sehr leicht auf Eis ging.

Den ersten Torschuss des Mitteldrittels fanden die Gäste in Form von Kurzzeit-Caps-Stürmer Kevin Macierzynski vor. Reideborn konnte den Puck allerdings locker abfangen. Senna Peeters kam in der 25. Minute direkt vor Harvey zum Abschluss, verfehlte allerdings den Kasten. Grégoire probierte es eine Minute später, diesmal blieb Harvey Sieger. In der 29. Minute musste das Spiel unterbrochen werden, da Joel Messner vom Puck im Gesicht getroffen wurde. Der Haie-Verteidiger trat daraufhin den Weg in die Kabine an. Messner konnte in weiterer Folge aber wieder am Spielgeschehen teilnehmen. In der 31. Minute bediente Kosmachuk seinen Linienkollegen Konstantin Komarek. Der Wiener ließ Harvey aussteigen, sein Schuss auf das leere Tor wurde jedoch über das Gehäuse abgefälscht. Koschek kam in der 33. Minute vor dem gegnerischen Tor zum Abschluss, konnte Harvey aber nicht gefährden. Quinn Wichers und Marcel Witting kamen eine Minute später vor Reideborn zum Abschluss, der Schwede hielt sein Tor aber weiter sauber. In der 36. Minute wurde die zweite Strafe gegen die Caps ausgesprochen. Diesmal erwischte es Simon Bourque wegen Stockschlags. Justin Richards probierte es in Minute 37, doch erneut war Reideborn zur Stelle. Kurz darauf feuerte Macierzynski aus kurzer Distanz weit über das Tor. Die Caps hielten sich in Unterzahl erneut schadlos. Auf der anderen Seite scheiterte Vey in Minute 38 nach einer schönen Kombination an Harvey.

Nach nur 17 im Schlussdrittel absolvierten Sekunden wurde Macierzynski wegen Haltens auf die Strafbank geschickt. Die Capitals fanden durch Gersich, Bailen und Lilja Abschlüsse vor, doch Harvey konnte einen weiteren Gegentreffer in Unterzahl verhindern. In der 43. Minute waren die Haie wieder in Unterzahl, weil Messner wegen Beinstellens belangt wurde. Diesmal schlug das Powerplay der Wiener wieder zu. Grégoire stocherte den Puck aus kurzer Distanz über die Linie (44./PP1). Eine Minute später gab es wieder eine Strafe gegen die Wiener. Sam Antonitsch musste wegen hohen Stocks auf die Strafbank. Nachdem Benker allein an Landsmann Reideborn scheiterte, konterten die Caps über Koschek, doch der Wiener kam an Harvey nicht vorbei. Benker kam kurz darauf direkt vor Reideborn zum Abschluss, erneut behielt der Caps-Goalie das bessere Ende für sich. Die Capitals blieben erneut ohne Gegentreffer in Unterzahl. Kosmachuk versuchte es in Minute 48 erneut, verfehlte aber das gegnerische Tor. Michael Kernberger kam in der 51. Minute vor das Caps-Tor. Den ersten Abschluss sicherte Reideborn, den Nachschuss konnte der Haie-Verteidiger nicht im Tor unterbringen. Rund dreieinhalb Minuten vor Spielende ging Harvey für einen weiteren Angreifer vom Eis. Lilja machte in der 59. Minute mit dem ersten Empty-Net-Treffer der Caps in dieser Saison den Deckel drauf. Kurz darauf sicherte Reideborn einen Schuss von Niklas Bretschneider und damit sein erstes Liga-Shutout.

Statement Mike Stewart, Head-Coach der Vienna Capitals „Wir sind vom ersten Bully weg gleich gut rausgekommen. Wir haben mit Energie gespielt. Man hat auch sehen können, dass wir unseren Speed genutzt haben. Im ersten Drittel haben wir unsere Powerplays super ausgenutzt. Das hat unsere Fans ins Spiel gebracht und hat uns Momentum gegeben. Wir hätten da schon mit 3:0 oder 4:0 führen können, aber der gegnerische Goalie war heute sehr stark. Im zweiten Abschnitt hat Innsbruck die Busbeine abgelegt, da waren sie deutlich besser. Beide Mannschaften hatten gute Möglichkeiten, aber wir waren in unserem eigenen Drittel etwas unachtsam. In den letzten 20 Minuten haben wir wieder Gas gegeben und noch ein Powerplaytor geschossen. Die Innsbrucker sind dann all-in gegangen, wir haben gegen den Extra-Angreifer super verteidigt und einen Empty Netter geschossen. Adam Reideborn war heute ausgezeichnet. Für seine gute Arbeit ist er mit einem Shutout belohnt worden.“

Vienna Capitals – HC TIWAG Innsbruck 4:0 (2:0, 0:0, 2:0)

Tore Capitals: Jérémy Grégoire (12./PP1, 44./PP1), Jakob Lilja (17./PP1, 59./EN)

Bozen dominiert gegen KAC – Foxes gewinnen 4:0 und erobern die Tabellenspitze

Bozen. (PM HCB) Dritter Sieg in Folge und eine rundum gelungene Rückkehr in die heimische Arena für den HCB Südtirol Alperia.

Die Foxes bezwingen den EC KAC im Spitzenspiel der ICE Hockey League mit 4:0 und übernehmen damit die Tabellenführung. Die Weißroten zeigen eine starke Leistung und treffen durch Mantenuto, Kivihalme (sein erstes Tor im Trikot der Foxes), Bradley und McClure (sein siebtes Tor in sechs Spielen). Für Louis Domingue ist es hingegen der erste Shutout im Trikot des HC Bozen – mit insgesamt 26 Paraden.

Der Spielverlauf: Trainer Karhula setzt auf dieselbe Aufstellung und stellt erneut Domingue ins Tor.

Bozen legt im ersten Drittel sofort ein hohes Tempo vor und bestimmt das Spielgeschehen. Remolato kommt dem Führungstreffer nahe und zwingt Vorauer bei einem Breakaway zu einer Parade, während Domingue gefährliche Versuche von Herburger und Petersen entschärft. Die Foxes machen weiter Druck und Vorauer entwickelt sich zum Hauptdarsteller: zunächst bei einem Versuch von Remolato, der von Frigo bedient wird und die Maske des österreichischen Torhüters trifft, anschließend bei einem guten Vorstoß von Kivihalme, der jedoch nicht den gewünschten Erfolg bringt. Auch das erste Powerplay der Hausherren ändert nichts am Ergebnis. Der KAC kann sich lediglich bei einem Konter durch Herburger gefährlich zeigen, dessen Schuss knapp am Tor vorbeigeht.

Im Mittelabschnitt macht Bozen aus dem guten Spiel auch etwas Zählbares. Obwohl der KAC versucht, das Spiel weiter nach vorne zu verlagern, gehen die Foxes in der 28. Minute verdient in Führung: Gellon behauptet die Scheibe stark, Mantenuto kommt an den Puck, nimmt Maß und schlenzt ihn hoch ins Kreuzeck. Die Führung gibt den Weißroten zusätzlichen Auftrieb. Nachdem sie eine Unterzahlsituation souverän überstanden haben, legen sie auch noch das 2:0 nach: Gazley bedient Kivihalme, der Vorauer am kurzen Pfosten bezwingt und damit sein erstes Tor im Bozner Trikot erzielt. Die Weißroten bleiben offensiv und erhöhen in der 38. Minute auf 3:0: Ratcliffe behauptet die Scheibe mit viel Körpereinsatz und spielt anschließend einen perfekten Pass auf Bradley, der ins völlig verwaiste Tor nur noch einschieben muss.

Das dritte Drittel beginnt mit einem Powerplay für die Weißroten – und erneut fällt ein Tor: Leslie bedient McClure, der einen Schuss ins Kreuzeck abfeuert und damit sein siebtes Tor in sechs Spielen erzielt. Der Stürmer hat somit in jeder Partie, in der er bisher zum Einsatz kam, getroffen. Der KAC gibt sich zunehmend geschlagen und Bozen kontrolliert das Spiel ohne große Mühe. Mehrmals fehlt nicht viel zum fünften Treffer, und schließlich erzielt Leslie tatsächlich das vermeintliche 5:0. Sein Jubel wird jedoch durch einen zu früh ertönten Schiedsrichterpfiff unterbrochen, nachdem Vorauer den Puck nach einem Abpraller liegen gelassen hatte.

An der Feier ändert das nichts. Die Foxes absolvieren ein weiteres starkes Penalty Killing, während Domingue sich den Shutout und die Auszeichnung zum MVP des Spiels redlich verdient.
Am Sonntag geht es in der Sparkasse Arena weiter: Um 16:00 Uhr steht das Spiel gegen FTC Ferencvaros auf dem Programm. Gleichzeitig findet der erste Family Day der Saison statt. Für alle Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 15 Jahre (Jahrgang 2011), die von einem vollzahlenden Erwachsenen begleitet werden, beträgt der Eintritt lediglich 1 Euro. Direkt nach dem Spiel gibt es außerdem die Möglichkeit, gemeinsam mit den Foxes auf dem Eis Schlittschuh zu laufen. Dafür muss lediglich ein kostenloses Ticket im Fanshop abgeholt werden. Zum öffentlichen Eislaufen sind maximal 300 Personen zugelassen. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. Eigene Schlittschuhe dürfen erst nach dem Spiel in das Stadion mitgebracht werden.

Die Vereinigung Nene Michi organisiert außerdem für morgen das Fest der Weißroten Fans, einen Tag voller Sport, Solidarität, Musik und Unterhaltung. Die Veranstaltung findet auf dem Gelände der Messe Bozen (seitlicher Eingang) statt und erstreckt sich über den gesamten Tag, beginnend um 09:30 Uhr. Um 11:00 Uhr steht der Charity Flip-Flop-Lauf auf dem Programm – ein Benefizlauf, bei dem die Teilnehmer in Flip-Flops laufen. Darüber hinaus gibt es gastronomische Stände, Kinderschminken und Musik bis in die späten Abendstunden. Gegen 13:30 Uhr wird auch die gesamte Foxes-Mannschaft vor Ort sein.

HCB Südtirol Alperia – EC KAC 4 – 0 [0-0; 3-0; 1-0]
Tore: 27:30 Daniel Mantenuto (1-0); 34:21 Teemu Kivihalme (2-0); 37:18 Matt Bradley (3-0); 40:55 Brad McClure PP1 (4-0)
Torschüsse: 40-26
Strafminuten: 8-10
Schiedsrichter: Schauer, Nikolic M. / Pardatscher, Zgonc
Zuschauer: 2.450

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