Krefeld. (RS) Die Krefeld Pinguine gewinnen gegen den ERC Ingolstadt mit 3:1 und feiern damit den zweiten Heimsieg in Folge.
Vor 6.505 Zuschauern in der Yayla-Arena wurde Daniel Pietta bei seiner Rückkehr nach Krefeld herzlich empfangen. Im Line-up ersetzte Neuzugang Phil Varone Yannick Proske. Er bildete mit Daniel Bruch und Roope Mäkitalo eine Reihe. Juha Jatkola stand zum dritten Mal in Folge im Krefelder Tor.
Ingolstadt begann strukturiert und kam früh zu guten Möglichkeiten. Peter Abbandonato fälschte in der dritten Minute einen Schuss gefährlich ab, kurz darauf tauchte Emil Kvernmo Wasenden frei vor Jatkola auf. In der siebten Minute kam Riley Sheen nach einer gelungenen Kombination im Slot zum Abschluss, doch Jatkola parierte mit dem linken Schoner. Krefelds erste gute Offensivaktion hatte Phil Varone, der einen Schuss von Davis Vandane vor Devin Williams abfälschte. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel.
In der 16. Minute lag die Scheibe nach einer unübersichtlichen Szene im Tor. Die Schiedsrichter überprüften die Situation per Videobeweis und erkannten den Treffer nicht an. Kurz vor der Drittelpause musste Jatkola noch gegen Riley Barber klären.
Auch im zweiten Drittel hatte Abbandonato die erste Chance. Im ersten Überzahlspiel der Partie tat sich Krefeld schwer, ins Angriffsdrittel zu kommen. Stattdessen wurde Ingolstadt in Unterzahl gefährlich: Myles Powell scheiterte an Jatkola. Wenig später hatte Tanner Kero auf der Gegenseite die Führung auf dem Schläger, doch Williams verhinderte den Treffer. In der 30. Minute fiel das 1:0: Daniel Bruch prüfte Williams, Luca Hauf verwertete den Abpraller. Ingolstadt erhöhte anschließend den Druck, doch Jatkola hielt die Führung fest. Krefeld setzte mit Kontern immer wieder kleine Nadelstiche.
Der Schlussabschnitt begann mit einem schnellen Treffer der Pinguine. Nach nur 31 Sekunden setzte der aufgerückte Verteidiger Stuart Percy, Mathew Santos in Szene, der Williams aussteigen ließ und auf 2:0 erhöhte. In der 46. Minute legte Varone für Vandane auf. Dessen Schlagschuss von der blauen Linie rutschte Williams durch die Schoner zum 3:0. Barber verkürzte in der 53. Minute für Ingolstadt, nachdem er Jatkola umkurvt hatte. Auf den Rängen sorgte für Unmut, dass die Schiedsrichter ein aus Krefelder Sicht vorangegangenes Foul an Max Newton nicht ahndeten. ERC-Trainer Mark French nahm seinen Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis, doch die Pinguine brachten den Heimsieg über die Zeit.
Als Nächstes gastiert Krefeld am Sonntag, 4. Oktober, um 16:30 Uhr bei den Iserlohn Roosters. Ingolstadt empfängt am selben Tag die Kölner Haie.
Alle Tore und Stimmen zum Spiel
Endergebnis:
Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 3:1 (0:0, 1:0, 2:1)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Jatkola (Bick) – Vandane, Percy; Gildon, Mebus; Dybowski, Köhler – Santos, Newton, Gogulla; Müller, Kero, Suess; Bruch, Varone, Mäkitalo; Hauf, Payerl, Schütz.
Trainer: Thomas Popiesch.
ERC Ingolstadt: Williams (Stettmer) – Ellis, Breton; Hüttl, Wasenden; Tropmann, Ruopp; Appendino – Barber, Abbandonato, Schmölz; Girduckis, Powell, Agostino; Vinzens, Keating, Sheen; Pul, Pietta, Schindler.
Trainer: Mark French.
Statistik:
Tore: 1:0 (29:06) Hauf (Bruch/Payerl), 2:0 (40:31) Santos (Percy/Gogulla), 3:0 (45:16) Vandane (Varone/Percy), 3:1 (52:06) Barber (Abbandonato/Ellis)
Strafminuten: Krefeld 2, Ingolstadt 4
Schiedsrichter: Hunnius/Heffner
Zuschauer: 6.505

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