Amberg. (PM ERSC) Der ERSC Amberg zeigte am Freitagabend gegen die Schönheider Wölfe erneut ein sehr ordentliches Vorbereitungsspiel.
Allerdings brauchten die Wild Lions das Anfangsdrittel als „Warmlaufphase“, bis sie nach 0:2-Rückstand am Ende noch verdient mit 6:3 gegen den letztjährigen Regionalligameister gewannen.
Die Gäste fanden viel schneller in die Partie, wirkten in der Anfangsphase gedanklich wie läuferisch wacher und gingen früh durch Valentino Weißgerber in Führung. Amberg fand bis da keinen Rhythmus und als Jan Meixner für die Wölfe gar auf 0:2 erhöhte, sah Lions-Coach Christian Zessack den Zeitpunkt für eine Auszeit gekommen. Bis zum Drittelende bekamen die Gastgeber dann auch etwas mehr Zugriff und unterstützten auch Goalie David Kubik besser.
Aus der ersten Drittelpause kamen die Lions mit einem ganz anderen Auftreten und nutzten gleich ihr erstes Powerplay zum 1:2-Anschlusstreffer durch Tomas Schmidt. Amberg wirkte nun läuferisch stärker und gewann auch die Mehrzahl an Zweikämpfen. Folgerichtig fiel dann bald darauf der Ausgleich, erneut durch Schmidt mit einem platzierten Schlagschuss. Es war der Zeitpunkt, wo der ERSC die Partie übernahm und durch Jakub Bitomsky erstmals in Führung gehen konnte. Mit dem 3:2-Vorsprung ging es in den Schlussabschnitt.
Auch hier bestimmten die Wild Lions die Richtung und sorgten binnen sechs Minuten für eine Vorentscheidung, mit einem Dreierpack durch Denis Gulda, Cooper Fensterstock und erneut Bitomsky zum 6:2. Die Gäste konnten anschließend eine – durchaus mögliche – höhere Packung verhindern und kamen in den Schlussminuten durch Weißgerber noch zur Ergebniskosmetik von 6:3.
Der ERSC zeigte zwei Drittel lang – auch mannschaftlich – eine wirklich starke, ehrgeizige Leistung, auf der man aufbauen kann. „Man oft he Match“ war mit seinen fünf Scorerpunkten wohl Angreifer Jakub Bitomsky.
ERSC Amberg – Schönheider Wölfe 6:3 (0:2,3:0,3:1)
Tore: 0:1 (4.) Weißgerber (Schwarzmeier, Rubes), 0:2 (12.) Meixner (Piehler), 1:2 (24.) T.Schmidt (Baranovskis, Walkom/5-4), 2:2 (30.) T.Schmidt (Bitomsky), 3:2 (32.) Bitomsky (Gulda), 4:2 (42.) Gulda (Bitomsky, T.Schmidt), 5:2 (44.) Fensterstock (Bitomsky, Baranovskis/5-4), 6:2 (47.) Bitomsky (Gulda), 6:3 (59.) Weißgerber (Novotny).
Strafen: Amberg 4, Schönheide 8 Minuten. Zuschauer: 300.
Wölfe unterliegen im Test bei den Wild Lions
Schönheide. (PM Wölfe) Die Schönheider Wölfe waren am Freitagabend beim Bayernligisten ERSC Amberg zu Gast und mussten sich vor 300 Zuschauern, darunter gut 20 mitgereiste Wölfefans, den Wild Lions verdient mit 3:6 (2:0, 0:3, 1:3) geschlagen geben.
Dabei erwischten die Erzgebirger zunächst den deutlich besseren Start ins Spiel und gingen mit einer 2:0-Führung in die erste Pause. Dennoch gelang es den Wölfen über die gesamte Partie hinweg nur selten, die Begegnung wirklich unter Kontrolle zu bringen. Dass das Spiel lange offen blieb, war vor allem Kevin Kopp zu verdanken. Der Schönheider Schlussmann avancierte mit zahlreichen starken Paraden zum besten Wölfe-Akteur an diesem Abend.
Amberg begann druckvoll und kam bereits in den Anfangsminuten zu ein, zwei guten Möglichkeiten. Den ersten Treffer erzielten jedoch die Gäste aus dem Erzgebirge. Valentino Weißgerber brachte die Wölfe mit 1:0 in Führung, woraufhin Schönheide zunehmend die Initiative übernahm. Jan Meixner legte wenig später das 2:0 nach. In der Folge entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten, weitere Treffer sollten bis zur ersten Pause aber nicht mehr fallen.
Im Mittelabschnitt änderte sich das Bild deutlich. Von den Wölfen kam offensiv nur noch wenig, während die Gastgeber zunehmend das Kommando übernahmen. Amberg erhöhte den Druck und drehte die Partie mit drei Treffern durch Tomas Schmidt (2) und Jakub Bitomsky bis zur zweiten Pause in eine 3:2-Führung.
Auch im Schlussdrittel setzte sich dieses Bild zunächst fort. Schönheide wurde nur noch sporadisch gefährlich, während die Wild Lions ihre Möglichkeiten konsequenter nutzten und durch Dennis Gulda, Cooper Fensterstock und Jakub Bitomsk das Ergebnis auf 6:2 in die Höhe schraubten. Erst in den Schlussminuten fanden die Wölfe wieder besser in die Offensive und kamen zu einigen guten Aktionen. Eine davon nutzte Valentino Weißgerber, der mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 3:6 verkürzte und damit gleichzeitig den Endstand herstellte.
Vor allem ab dem zweiten Drittel war es ein eher schwächerer Auswärtsauftritt der Mannschaft von Coach Sven Schröder. Das Ergebnis sollte in dieser Phase der Vorbereitung allerdings nicht überbewertet werden. In Testspielen geht es weniger um Resultate, sondern vielmehr darum, Spielabläufe zu festigen, verschiedene Reihenzusammenstellungen auszuprobieren und sich Schritt für Schritt auf den Saisonstart in der Regionalliga Nordost vorzubereiten. Bis dahin bleibt für die Wölfe noch einiges zu tun.
Bereits am Sonntag, 20. September 2026, um 17:00 Uhr bietet sich die Gelegenheit zur Revanche. Dann empfangen die Schönheider Wölfe den ERSC Amberg zum ersten Heimspiel der neuen Saison im heimischen Wolfsbau. Tickets für die Heimpartie gibt es bereits jetzt online unter:
https://events.vereinsticket.de/schoenheider-woelfe/eisho-schoenheiderwoelfe/5015634

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