Sarpsborg. (EM) Was für ein Schlag in die Magengrube für alle Angestellten, Spieler, Sponsoren und Fans von Sparta Sarpsborg in Norwegen.
Der Klub aus der höchsten norwegischen Liga gab bekannt, dass er insolvent ist.
Der Vorstand hat nach einer Gesamtbewertung der finanziellen Situation des Vereins beschlossen, einen Insolvenzantrag zu stellen.
Man habe sich in letzter Zeit intensiv mit der Finanzlage auseinandergesetzt und Möglichkeiten zur Sicherstellung des Fortbestands des Geschäftsbetriebs geprüft. Leider konnte keine finanzielle Lösung gefunden werden, die eine solide Grundlage für die Fortführung des Geschäftsbetriebs bietet, erklärte der Klub auf seine Internetseite.
Der Antrag auf Auflösung des Vereins wurde einstimmig gestellt und wurde dem Amtsgericht am 11. September 2026 zugestellt.
„Wir bedauern zutiefst, dass keine Lösung gefunden werden konnte, die den Fortbestand des Vereins sichert. Dies ist ein sehr trauriger Tag für Sparta und für alle, die Zeit, Engagement und Ressourcen in den Verein investiert haben.
Wir möchten uns ganz herzlich bei den Mitarbeitern, Spielern, Partnern, Freiwilligen, Unterstützern und allen anderen bedanken, die im Laufe der Jahre zu Sparta Ice Hockey Elite beigetragen haben“, so das Statement des Klubs.
Mit dem Insolvenzantrag stehen auf einen Schlag 24 Lizenzspieler ohne Klub da. Darunter der Schwede Victor Öhman, der US-Goalie Blake Pietila oder der deutsche Stürmer Magnus Eisennmenger.
In der vergangenen Saison schloss Sparta die Hauptrunde in Norwegens Eliteliga auf Rang sechs ab.

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