Baton Rouge, Louisiana (EM) Er ist vielen Eishockeyfreunden in Deutschland noch ein Begriff. Ryan Olsen hat während seiner Zeit in den deutschen Ligen durchaus Spuren hinterlassen.
In der DEL2 war er vor allem bei den Kassel Huskies ein wichtiger Topscorer. Durch seine Doppelstaatsbürgerschaft belegt der Deutsch-Kanadier in den deutschen Ligen keine Importstelle, was eine Verpflichtung für viele Manager attraktiv machte.
Allerdings „glänzte“ er auch immer wieder im negativen Sinne mit überharten Aktionen und langen Sperren. Ein Raubein mit Scorerqualitäten also.
In der letzten Saison pendelte er zwischen den der DEG, den Hannover Scorpions, den Wichita Thunder (ECHL) und dem EC Bad Nauheim in der DEL2, wo er die Saison auch beendete.
Vor fast genau einem Jahr wurde er in Düsseldorf freigestellt. In der Wedemark langte es auch nur zu zwei Einsätzen. Sein Engagement in der Wetterau endete Saisonendspurt auch mit vier Spielen Sperre.
Nun hat der 32- jährige einen neuen Klub gefunden: Bei Baton Rouge Kingfish in der nordamerikanischen Federal Prospects Hockey League (FPHL). Diese Liga wird oft auch wohlwollend als fünfte Klasse im nordamerikanischen Profieishockey bezeichnet.
Einer seiner Teamkollegen ist dort übrigens Kodi Schwarz, der auch schon in Bietigheim und Kempten spielte.
Viele Experten sehen die Deutschlandkarriere von Ryan Olsen aufgrund seiner Eskapaden als wahrscheinlich beendet an. Allerdings hat die jüngere Vergangenheit gezeigt, dass man in der Not doch gerne wieder auf einen solchen Spieler zurückgreift. Man wird sicherlich aus Deutschland durchaus genauer hinschauen, wie es mit Olsen bei den Kingfish weitergeht.

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