Schönheide. (PM Wölfe) Im Rahmen des Festwochenendes „1936–2026 – 90 Jahre Eishockey in Schönheide“ gab es am Samstag rund um das Testspiel der Schönheider Wölfe gegen den EHC Bayreuth nicht nur sportlich einiges zu erleben.
Im Beisein zahlreicher Zuschauer wurden auch verdiente Ehrenamtliche für ihr langjähriges Engagement im Eissport ausgezeichnet.
Zu diesem besonderen Anlass durften die Schönheider Wölfe Schönheides Bürgermeister Thomas Lang, Andrea Michel, Leiterin der Geschäftsstelle des Sächsischen Eissportverbandes, sowie Lutz Michel, Mitglied des DEB-Aufsichtsrates und Präsident des Sächsischen Eissportverbandes e.V. (SEV), im Schönheider Wolfsbau begrüßen.
Im Mittelpunkt standen zunächst Nadja Gläser-Lenk und Sven Schröder. Beide wurden in Anerkennung und Würdigung ihrer Verdienste um die Förderung des Eissports im Freistaat Sachsen mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.
Eine weitere besondere Ehrung erhielt Jörg Reimann, Nachwuchskoordinator Fachsparte Eishockey beim Sächsischen Eissportverband. Für sein außergewöhnliches Engagement über viele Jahre hinweg als ehrenamtlicher Funktionär in den sächsischen Eissportvereinen und in der Fachsparte Eishockey wurde ihm die Ehrennadel in Silber verliehen.
„Seit nunmehr 90 Jahren gibt es den Eishockeysport in Schönheide und es ist schön zu sehen, dass es immer verlässliche Mitstreiter gab, die diese lange Tradition aufrechterhalten haben. Ich wünsche mir als Präsident des Sächsischen Eissportverbandes, dass die Gemeinde auch in Zukunft alles unternimmt, damit der Eishockeystandort Schönheide bestehen bleibt und nicht verschwindet“, so SEV-Präsident Lutz Michel.
Die Verleihung der Ehrennadeln in Silber und Bronze ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle des Eissports in der Region. Der Schönheider Wölfe e.V. und die gesamte sächsische Eissportgemeinschaft können sich glücklich schätzen, auf Menschen bauen zu können, die sich mit viel Zeit, Leidenschaft und persönlichem Einsatz für ihren Sport engagieren.
Auch die Nachwuchsabteilung „Junge Wölfe“ durfte sich am Samstag über eine besondere Überraschung freuen. SEV-Präsident Lutz Michel hatte einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro für den Lizenzerwerb eines Nachwuchstrainers im Gepäck. Stellvertretend für den Schönheider Wölfe e.V. nahm der stellvertretende Vorsitzende Philipp Werner die Unterstützung dankend entgegen.
„Wir möchten uns beim Sächsischen Eissportverband und insbesondere bei Lutz Michel ganz herzlich für diese Unterstützung bedanken. Ehrenamtliches Engagement ist seit Jahrzehnten eines der Fundamente des Eishockeysports in Schönheide. Umso wichtiger ist es, dieses Engagement wertzuschätzen und gleichzeitig in die Zukunft zu investieren. Der Zuschuss für die Trainerausbildung hilft uns ganz konkret dabei, unsere Nachwuchsarbeit weiterzuentwickeln und auch künftig gute Voraussetzungen für unsere jungen Spielerinnen und Spieler zu schaffen. Dafür sind wir sehr dankbar“, so Philipp Werner.
Auch Schönheides Bürgermeister Thomas Lang würdigte das Engagement des Vereins und zeigte sich beeindruckt davon, was die Schönheider Wölfe anlässlich des Festwochenendes „90 Jahre Eishockey in Schönheide“ und darüber hinaus in ihrer täglichen Vereinsarbeit auf die Beine stellen. Gleichzeitig verwies er auf die großen Herausforderungen, die der Betrieb eines Eisstadions für eine vergleichsweise kleine Gemeinde mit sich bringt.
„Für so eine kleine Gemeinde wie Schönheide ist es eine enorme finanzielle Anstrengung, so ein Eisstadion zu betreiben, und ich bin froh, dass wir es in den letzten Jahren hinbekommen haben und dass auch im Haushalt für 2027 die Aufeisung eingeplant ist“, erklärte Lang. Foto: Anna Löscher/Schönheider Wölfe e.V. Ehren-Bully mit Schönheides Bürgermeister Thomas Lang (Bildmitte)
Im Anschluss wurde dem Bürgermeister noch eine ganz besondere Ehre zuteil: Vor dem Testspiel gegen den EHC Bayreuth durfte Thomas Lang das Ehren-Bully ausführen und damit die Partie symbolisch eröffnen.
So verband das Festwochenende auf besondere Weise Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Schönheider Eishockeysports: mit der Würdigung jener Menschen, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich engagieren, mit Unterstützung für die nächste Generation und mit dem gemeinsamen Bekenntnis zum traditionsreichen Eishockeystandort Schönheide.

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