Nach einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprung mussten die Schönheider Wölfe am Sonntag beim ersten Heimauftritt der neuen Saison noch einmal kräftig zittern.
Am Ende behielten die Erzgebirger vor 277 Zuschauern im Wolfsbau mit 6:5 nach Verlängerung gegen den ERSC Amberg die Oberhand. Florian Heinz sorgte nach nur 32 Sekunden in der Overtime für die Entscheidung.
Die Schönheider Wölfe haben sich im zweiten Aufeinandertreffen mit dem ERSC Amberg innerhalb von 48 Stunden knapp durchgesetzt. Nach einer über weite Strecken starken Vorstellung wurde es im Schlussdrittel allerdings noch einmal richtig spannend, ehe Florian Heinz den 6:5-Erfolg nach Verlängerung perfekt machte. Florian Heinz erzielt hier auf Vorlage von David Novotny den 6:5-Siegtreffer.
Die Hausherren erwischten dabei den besseren Start. In der 12. Minute brachte Florian Heinz die Wölfe mit 1:0 in Führung. Noch vor der ersten Pause erhöhte David Novotny in der 18. Minute auf 2:0 und sorgte damit für einen gelungenen Auftakt vor heimischer Kulisse.
Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste aus Amberg besser in die Partie. Dennis Gulda verkürzte in der 26. Minute auf 2:1. Die Antwort der Wölfe ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später stellte Yannek Seidel im Powerplay den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Als Lukas Lenk in der 31. Minute sogar das 4:1 folgen ließ, schienen die Schönheider das Geschehen fest im Griff zu haben. Doch die Wild Lions gaben sich nicht geschlagen. Bereits eine Minute später nutzte Brendan Walkom eine Amberger Überzahlsituation zum 4:2 und hielt seine Mannschaft damit im Spiel.
Zum Schlussdrittel nahm Wölfe-Coach Sven Schröder einen Wechsel im Tor vor. Kevin Kopp, der in den ersten beiden Dritteln zwischen den Pfosten gestanden hatte, machte Platz für Niko Stark. Und der bekam direkt reichlich Arbeit. Amberg setzte seine Aufholjagd konsequent fort. Walkom erzielte in der 44. Minute seinen zweiten Treffer des Abends und brachte die Gäste auf 4:3 heran. Sechs Minuten vor dem Ende war der Drei-Tore-Vorsprung der Wölfe schließlich komplett aufgebraucht: Philipp Bieda traf in der 54. Minute zum 4:4-Ausgleich.
Damit entwickelte sich die Schlussphase zu einem echten Nervenspiel. Tomas Rubes brachte Schönheide in der 57. Minute erneut mit 5:4 in Führung, doch auch darauf hatte Amberg eine schnelle Antwort. Nicht einmal eine Minute später stellte Daniel Schröpfer mit dem 5:5 wieder Gleichstand her.
Die Entscheidung musste somit in der Verlängerung fallen und dort machten es die Wölfe kurz. Gerade einmal 32 Sekunden waren gespielt, als Florian Heinz mit seinem zweiten Treffer des Abends den 6:5-Siegtreffer erzielte und den Schönheidern damit die kleine Revanche gegen die Wild Lions sicherte.
Auch wenn die Wölfe einen komfortablen Vorsprung noch aus der Hand gaben, durften sie sich am Ende über einen erfolgreichen ersten Heimauftritt und einen hart erkämpften Sieg freuen. Das Heimspiel gegen Amberg wurde freundlichst präsentiert von der Erzgebirgssparkasse. Vielen Dank für die Unterstützung!
Bereits am Samstag, dem 26. September 2026, um 17:30 Uhr steht für die Schönheider Wölfe der letzte Test vor dem Saisonstart auf dem Programm. Im heimischen Wolfsbau ist dann der EHC Bayreuth zu Gast.
Die Partie ist gleichzeitig Teil des großen Festwochenendes „1936–2026 – 90 Jahre Eishockey in Schönheide“. Alle Informationen rund um das Jubiläum gibt es auf der Homepage der Schönheider Wölfe unter www.schoenheider-woelfe.de/1936-2026

| Auch interessant:
Kader & Gerüchte DEL 2026/2027 Kader & Gerüchte DEL2 2026/2027 |





