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So testeten die Bayernligaklubs: Freibeuter siegen in Sonthofen, Landsberg schlägt Königsbrunn, Löwen schlagen Geretsried

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Waldkraiburgs Bartek Bison und Xaver Hochstraßer (Geretsried, re.) - © Yasmin Neumann
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Sonthofen/Buchloe. (chs) Die Buchloer Piraten haben am Freitag das erste Erfolgserlebnis in der Vorbereitung verbucht.

Beim ligatieferen Landesligisten ERC Sonthofen siegten die Gennachstädter am Ende verdient mit 7:5 (3:2, 2:1, 2:2). Dennoch zeigte sich auch an diesem Abend, dass vor allem im Spiel in der eigenen Zone noch reichlich Luft nach oben bis zum Ligastart ist. Da vor allem die Offensivreihe um den Dreifachtorschützen Mateo Cabral, den Doppelpacker Felix Schurr und Nicolas Strodel jedoch herausstach, reichte es trotz fünf Gegentoren letztlich trotzdem zum ersten Sieg der Testspielphase.

Der Start war für die Buchloer dabei fast schon perfekt: Denn nach nur gut eineinhalb Minuten nutzten die Freibeuter gleich die erste Überzahl durch Marc Krammer zum 1:0. Der sehr frühe Führungstreffer brachte aber nicht ganz die erhoffte Geradlinigkeit ins recht zerfahrene Spiel. Und so glichen die Hausherren durch David Mische prompt aus (9.), nachdem die Sonthofer den ersten Respekt abgelegt hatten und bei einem Pfostenschuss von Derek Raposo kurz zuvor auch das nötige Glück hatten nicht mit 0:2 in Rückstand zu liegen. Dem 1:1 Ausgleich ließen dann aber die Piraten schnell eine passende Antwort folgen, als Felix Schurr nur 41 Sekunden später wieder die Buchloer Führung besorgte. Und Schurr baute diese nach einem mustergültigen Konter und starker Vorarbeit von Tim Lutz sogar noch auf 3:1 aus (15.). Da aber David Mische für die Hausherren ebenfalls noch vor der Pause in Überzahl den Doppelpack schnürte (18.), ging es mit dem knappen 3:2 Vorsprung für den ESV erstmals in die Pause.

Auch im Mitteldrittel änderte sich das Bild auf dem Eis anfangs nur wenig. Offensiv spielte es der Bayernligist stellenweise zu kompliziert, defensiv zeigte man immer wieder Anfälligkeiten. Die besseren Chancen hatten aber zunächst trotzdem die Gennachstädter, für die Korbinian Benz nur um Zentimeter das nächste Tor verpasste und die bei einem weiteren Pfostentreffer von Alex Thiel abermals Pech hatten (25./26.). Dann schwächten sich die Rot-Weißen aber selbst, als Jonas Miedl nach einem Revanchefoul für fünf Minuten auf die Strafbank wanderte (27.). Sonthofen drückte nun auf den Ausgleich, doch die Buchloer hielten ihren knappen Vorsprung, auch, als nach Ablauf der Strafe gleich wieder ein Freibeuter in die Kühlbox musste. Ausgerechnet hier gelang den Piraten der nächste Treffer, als die Freibeuter in Unterzahl durch Emil Gabrielson und Nicolas Strodel stark die Scheibe eroberten und Mateo Cabral zum 4:2 vollstreckte (33.). Die folgenden Minuten gehörten dann klar den Buchloern, die sich dafür auch folgerichtig mit dem 5:2 belohnten, als Mateo Cabral ein geschicktes Zuspiel von Derek Raposo in die Maschen lenkte (36.). Aber wie schon im ersten Abschnitt verkürzte der Gastgeber nochmals kurz vor der Pause, als Justin Weber noch in der selben Spielminute den erst wenige Augenblicke zuvor für den Starting-Goalie Fabian Hartmann eingewechselten David Blaschta zum 5:3 überwand (36.).

Und auch im letzten Durchgang leisteten sich die Buchloer einfach zu viele eigene Fehler, die Trainer Dominic Weis sicher nicht gefallen haben dürften. Dieser konnte sich zwar zunächst über den dritten Treffer von Mateo Cabral freuen (48.), sich wenig später aber auch über das dritte Tor von David Mische ärgern, das der Stürmer, der im letzten Winter noch in Kempten gespielt hatte, per Alleingang in Unterzahl erzielte (50.). So blieben die Hausherren weiter in Schlagdistanz, da der ESV auch nach dem 7:4 nach einer feinen Einzelaktion von Derek Raposo in Überzahl den Sack nicht vorzeitig zumachten konnte (51.). Wieder kamen die wacker kämpfenden Oberallgäuer durch Denis Adebahrs 7:5 auf zwei Tore heran (54.), weil die Buchloer die Scheibe aus dem eigenen Drittel nicht entscheidend klären konnten. Zumindest blieb es am Ende bei diesem Resultat, das dem ESV zwar einerseits den ersten Sieg dieser Eiszeit bescherte, welches andererseits aber auch offenbarte, dass an einigen Stellen auch weiterhin noch einiges an Sand im Getriebe ist.

EHC Königsbrunn unterliegt dem HC Landsberg nach Overtime

Königsbrunn. (PM EHC) Der EHC Königsbrunn hat das Vorbereitungsspiel beim HC Landsberg mit 4:5 nach Overtime verloren.

In einem intensiven Derby zeigte die Mannschaft von Trainer Maxi Helling eine klare Leistungssteigerung, überzeugte vor allem im Powerplay und erkämpfte sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch die Verlängerung.

Personelle Ausgangslage
Der EHC reiste nahezu in Bestbesetzung nach Landsberg. Trainer Maxi Helling verzichtete lediglich auf Hayden Trupp, Luca Szegedin und Marc Streicher, die eine Pause zur Regeneration erhielten. Dennoch setzte Königsbrunn von Beginn an auf vier Reihen; im Tor stand Stefan Vajs. Beim HC Landsberg kehrten Mika Reuter und Luca Kinzel in den Kader zurück, während der lettische Neuzugang Egils Kalns fehlte. Der ehemalige Königsbrunner Meistertrainer Bobby Linke bot drei Reihen auf, zwischen den Pfosten begann Michael Karg.

Spielverlauf
Erstes Drittel: Landsberg legt vor, Königsbrunn bleibt dran

Beide Mannschaften fanden schnell in die Partie und lieferten sich im ersten Drittel einen offenen Schlagabtausch. Königsbrunn begann engagiert, musste aber in Unterzahl den ersten Gegentreffer hinnehmen. Die Antwort folgte nur zwei Minuten später: Marco Sternheimer bediente Kilian Steinmann, der im Powerplay per Direktabnahme zum 1:1 traf. Nach dem erneuten Landsberger Führungstreffer glich Tim Bullnheimer zum 2:2 aus, ehe Victor Östling kurz vor der ersten Pause nach einem Bully zum 3:2 für die Gastgeber traf.

Zweites Drittel: Viele Strafzeiten, Landsberg erhöht

Im Mittelabschnitt suchte der EHC weiter den Weg nach vorne, wurde aber in der 23. Spielminute ausgekontert und geriet mit 2:4 in Rückstand. Anschließend prägten zahlreiche Strafzeiten das Geschehen. Königsbrunn überstand zunächst eine vierminütige Unterzahlsituation und erhielt später selbst mehrere Überzahlmöglichkeiten. Trotz guter Ansätze blieb der Anschlusstreffer im zweiten Drittel jedoch aus.

Schlussdrittel und Overtime: EHC belohnt sich spät, verliert aber in Unterzahl

Im Schlussabschnitt stabilisierte sich Königsbrunn defensiv und ließ nur noch wenige klare Chancen der Gastgeber zu. In der 50. Spielminute brachte Stefan Rodrigues den EHC nach Vorarbeit von Justin Maylan mit einem präzisen Abschluss ins Kreuzeck auf 3:4 heran.
Drei Minuten später nutzte Niklas Länger ein weiteres Powerplay und traf mit einem Handgelenkschuss zum 4:4. Damit erzielte Königsbrunn bereits den dritten Treffer in Überzahl. In der Schlussphase hatte der EHC mehr Spielanteile, während Landsberg über Konter gefährlich blieb. Nach 60 Minuten ging die Begegnung in die Verlängerung.
In der Overtime musste Königsbrunn erneut in Unterzahl agieren. Landsberg nutzte die Gelegenheit konsequent: Victor Östling traf in der 63. Spielminute mit einem verdeckten Schuss zum 5:4-Endstand.

Trainer Maxi Helling sieht deutliche Steigerung

Trotz der knappen Niederlage zog EHC-Trainer Maxi Helling ein positives Fazit. Seine Mannschaft habe sich im Vergleich zum vorherigen Auftritt deutlich verbessert, defensiv stabiler agiert und im Powerplay ihre Chancen konsequent genutzt.

„Im ersten Drittel waren wir noch etwas unsortiert und sind wieder wild herumgelaufen, danach haben wir uns aber gefangen. Leider haben wir uns einen unnötigen Konter gefangen und lagen dann mit zwei Toren hinten. Durch die vielen Strafen war das Mitteldrittel leider zerfahren. In den letzten 20 Minuten haben wir gut gespielt und sind defensiv gut gestanden. Wir haben nur wenig zugelassen, hatten vorne aber brutale Chancen. Das Powerplay war heute überragend, am Ende haben wir dann leider verloren. Ich bin aber insgesamt zufrieden, wir haben uns deutlich gesteigert.“

Statistik
Tore: 1:0 Valenti (Freidenfelds) (10.), 1:1 Steinmann (Sternheimer) (12.), 2:1 Reuter (Hess) (16.), 2:2 Bullnheimer (Steinmann, Sternheimer) (18.), 3:2 Östling (Reuter) (18.), 4:2 Freidenfelds (Wagner) (23.), 4:3 Rodrigues (Maylan) (50.), 4:4 Länger (Steinmann, Bullnheimer) (53.), 5:4 Östling (Reuter, Kasten) (63. OT)

Strafminuten: HC Landsberg 20, EHC Königsbrunn 22 · Zuschauer: 778

ERC-Rumpfmannschaft schlägt sich beim Bayernligisten achtbar

Lechbruck. (PM ERC) Der ERC Lechbruck musste sich am Freitagabend im Vorbereitungsspiel beim klassenhöheren Bayernligisten EA Schongau mit 1:7 geschlagen geben.

Vor 229 Zuschauern zeigten die personell dezimierten Flößer dennoch eine engagierte Vorstellung.

Während die Mammuts mit einem kompletten Aufgebot antreten konnten, standen ERC-Trainer Mathias Schuster lediglich 13 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Dennoch hielt Lechbruck mit viel Einsatz dagegen und machte es dem Bayernligisten über weite Strecken schwer.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen bereits in der zweiten Spielminute durch Lukas Skvarek mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Tom Callaghan auf 2:0. Danach stabilisierten sich die Flößer und verhinderten bis zur ersten Pause weitere Gegentreffer.

Zu Beginn des zweiten Drittels belohnte sich der ERC für seinen Einsatz. In der 22. Spielminute verwertete Simon Maucher ein Powerplay zum 1:2-Anschlusstreffer. Anschließend folgte die beste Phase der Flößer. Der ERC erspielte sich zwei hochkarätige Möglichkeiten, darunter einen Alleingang von Cameron Roberts, und war zu diesem Zeitpunkt nahe am Ausgleich. Mitten in diese Lechbrucker Drangphase hinein stellte Dominic Krabbat in der 28. Minute mit dem Treffer zum 3:1 den Zwei-Tore-Abstand für Schongau wieder her.

Krabbat traf in der 39. Minute im Powerplay erneut und erhöhte auf 4:1. Kurz vor der zweiten Pause gelang Niklas Greil in der 40. Spielminute das 5:1.

Im Schlussabschnitt machte sich die größere personelle Tiefe des Bayernligisten zunehmend bemerkbar. Fabian Weber erzielte in der 45. Minute den sechsten Schongauer Treffer. Den Schlusspunkt setzte Lukas Skvarek in der 57. Minute ebenfalls im Powerplay mit seinem zweiten Tor des Abends zum 7:1-Endstand.

Trotz der Niederlage war die Partie für den ERC ein wertvoller Härtetest. Die Flößer zeigten Moral, Zusammenhalt und eine hohe Einsatzbereitschaft. Besonders nach dem frühen 0:2 ließ sich die Mannschaft nicht hängen und war im zweiten Drittel zwischenzeitlich sogar am Ausgleich dran.

ERC-Trainer Mathias Schuster zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit seiner Mannschaft: „Meine Mannschaft hat die Punkte, die wir vor dem Spiel vorgegeben haben, größtenteils umgesetzt. Das war gut. Dass Schongau bereits weiter in der Vorbereitung ist, ist auch klar – für sie beginnt nächste Woche die Punktrunde in der Bayernliga. Wir haben uns ordentlich aus der Affäre gezogen und gehen nun Schritt für Schritt weiter.“

Bereits am Sonntag wartet der nächste Test auf die Flößer: Um 17:30 Uhr trifft der ERC Lechbruck im Eisstadion Peißenberg auf den Landesligakonkurrenten SC Forst.

Wild Lions mit Sechserpack in Dorfen

Amberg. (PM ERSC) Der ERSC Amberg hat im Rahmen der Saisonvorbereitung am Freitagabend beim Ligakonkurrenten ESC Dorfen Auswärtsstärke gezeigt.

Die Wild Lions entschieden die Testpartie bei den Eispiraten mit 6:4 für sich, führten dabei nach zwei Dritteln bereits mit 6:1. Stürmer Jakub Bitomsky war auf Amberger Seite mit drei Treffern der erfolgreichste Schütze.

Zum Spielbeginn schienen die Gastgeber unsortiert und mental noch in der Kabine. Das verhalf Amberg zu einem Start nach Maß, denn schon nach 32 Sekunden traf Lukas Krieger zur Führung und nur weitere zehn Sekunden später hatte Bitomsky diese auf 0:2 ausgebaut. Das zeigte Wirkung für den weiteren Verlauf des Auftaktdrittels, zumal einige Minuten danach Bitomsky sogar in Unterzahl das 0:3 nachlegen konnte. Im Mittelabschnitt sorgte Dorfens Torjäger Lucas Breault zunächst mit dem 1:3 kurzfristig für etwas Stimmung bei den einheimischen Zuschauern. Der moralische Dämpfer durch die Wild Lions sollte aber sehr schnell folgen und wiederum durch einen Doppelschlag. Zwischen dem 1:4 von Kevin Schmitt und dem 1:5 durch Bitomskys dritten Torerfolg lagen gerade einmal 16 Sekunden. Amberg hatte danach die Partie weiter unter Kontrolle und Denis Gulda machte kurz vor Drittelende im Powerplay das halbe Dutzend an ERSC-Treffern voll.

Im eigenen Stadion wollten sich die Gastgeber dann doch nicht so abschießen lassen und gingen im letzten Abschnitt konzentrierter zur Sache. Mit zwei frühen Toren durch Stach und erneut Breault konnten sie auf 3:6 verkürzen. Der Sieg der Wild Lions geriet aber nicht wirklich in Gefahr, auch wenn in der Schlussphase noch das vierte Dorfener Tor durch Adamec fiel.

ESC Dorfen – ERSC Amberg 4:6 (0:3,1:3,3:0)

Tore: 0:1 (1.) L.Krieger, 0:2 (1.) Bitomsky (T.Schmidt, Gimmel), 0:3 (7.) Bitomsky (Gulda/4-5), 1:3 (21.) Breault, 1:4 (26.) Schmitt (Silbermann, Walkom), 1:5 (26.) Bitomsky (Rolsing, Gulda), 1:6 (38.) Gulda (Walkom, Klughardt/5-4), 2:6 (42.) Stach (Krlis/5-4), 3:6 (44.) Breault (Schroepfer, Kosmann), 4:6 (53.) Adamec (Stach, Lauffer).

Strafen: Dorfen 6, Amberg 10 Minuten. Zuschauer: 119.

Löwen gewinnen vorletzten Test gegen Geretsried mit 3:1

Waldkraiburg. (PM EHC) Zum vorletzten Testspiel der Vorbereitung empfing der EHC Waldkraiburg am Freitagabend die River Rats aus Geretsried in der heimischen Raiffeisen-Arena.

Um 19:00 Uhr fiel der erste Puck in einem Spiel, das wohl auch aufgrund des goldenen Herbstwetters vor einer noch eher überschaubaren Kulisse stattfand. Sportlich bekamen die Zuschauer dafür eine Partie zu sehen, die weniger von offenem Schlagabtausch als vielmehr von taktischen Vorgaben und verschiedenen Formationen geprägt war.

Geretsried trat dabei nicht mit voller Kapelle an. Ob Teile des Kaders krankheits- oder verletzungsbedingt fehlten oder ob man sich wenige Tage vor dem Saisonstart schlicht nicht mehr vollständig in die Karten schauen lassen wollte, blieb offen. Auch auf Waldkraiburger Seite nutzte Trainer Jürgen Lederer die Partie sichtbar zum Testen. Innerhalb der Reihen wurde rotiert und auch taktisch war erkennbar, dass die Löwen in den verschiedenen Dritteln mit unterschiedlichen Vorgaben agierten. So sah man Waldkraiburg beispielsweise mehrfach mit drei eher defensiv ausgerichteten Spielern an der eigenen blauen Linie, während nur zwei Angreifer nach vorne arbeiteten.

Abschlüsse gab es auf beiden Seiten durchaus einige, doch nicht jeder davon vermittelte das Gefühl höchster Gefahr. Stellenweise erinnerte das Geschehen eher an das Aufwärmen als an einen offenen Schlagabtausch. Wenn es vor dem Waldkraiburger Tor jedoch wirklich ernst wurde, war Christoph Lode zur Stelle. In den wenigen Situationen, in denen Geretsried gefährlich durchkam, zeigte der Schlussmann starke Paraden und hielt seine Mannschaft auf Kurs.

Offensiv brauchten die Löwen etwas Zeit, ehe sie erstmals zuschlugen. In der achten Minute leitete Philip Kaer den Angriff mit einem starken Aufbaupass ein. Jakub Šrámek trug die Scheibe nach vorne und hatte Nico Vogl links neben sich. Der Kapitän bekam den Querpass perfekt serviert und vollendete zum 1:0.

Kurz nach Beginn des zweiten Drittels folgte das 2:0. Ausgangspunkt war eine schöne Finte von Andris Džeriņš, der damit Philipp Lode in Szene setzte. Dieser legte quer auf Bartek Bison, der vor dem Tor keine Probleme mehr hatte, den Puck im Netz unterzubringen. Für den Neuzugang war es zugleich der erste Treffer im Löwen-Dress.

Geretsried blieb jedoch im Spiel und kam in der 37. Minute zum Anschluss. Stefan Engelbrecht zog aus der Distanz ab. Vor dem Waldkraiburger Tor wurde Christoph Lode dabei gut die Sicht genommen, sodass der Schlussmann den Schuss erst spät erkennen konnte. Der Puck schlug zum 2:1 ein und sorgte dafür, dass die Partie zumindest auf dem Papier wieder enger wurde.

Die endgültige Entscheidung fiel in der 52. Minute. Nico Vogl bekam die Scheibe hinter dem Tor und legte sie präzise in den gefährlichen Bereich. Jakub Šrámek stand bereit und nahm den Pass direkt. Mit einem satten One-Timer fand er die kleine Lücke zwischen Torhüter und Pfosten und stellte auf 3:1.

In der Schlussphase ließen die Löwen nichts mehr anbrennen und brachten die Führung sicher über die Zeit.

Unter dem Strich war es kein Vorbereitungsspiel für Freunde des wilden Offensiv-Eishockeys, aber ein Test mit einigen interessanten Erkenntnissen. Positiv war vor allem, dass alle drei Waldkraiburger Treffer sauber herausgespielt waren und die Mannschaft defensiv nur wenige wirklich gefährliche Situationen zuließ. Mit Philip Kaer als zweifachem Punktesammler, dem ersten Löwen-Tor von Bartek Bison und einem erneut starken Christoph Lode gab es zudem mehrere individuelle Lichtblicke.

Bevor es am 04.10. im Derby gegen Dorfen erstmals um Punkte geht, wartet nun nur noch ein letzter Test auf die Löwen. aha

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