Graz. (PM Capitals) Die Vienna Capitals müssen sich bei Meister Graz mit 2:3 nach Overtime geschlagen geben und trotz Führung bis in die Schlussphase mit nur einem Punkt begnügen.
Benjamin Lanzinger bringt die Caps in der elften Minute im Powerplay in Führung. Zwei Minuten später trifft Paul Huber zum Ausgleich (13.). Nach einem torlosen Mitteldrittel ist es Jakob Lilja, der die Wiener in der 48. Minute wieder in Front schießt. Josh Currie trifft in der 56. Minute in Überzahl für dezimierte Grazer zum Ausgleich (56./PP1). In der Overtime beschert Nick Swaney den Hausherren den Extrapunkt. Die Capitals haben damit nach vier Spielen sechs Punkte auf der Habenseite. Morgen empfangen die Donaustädter den Milano Hockey Club in der neuro.io arena (19.15 Uhr).
Ramón Schnetzer feierte heute in Graz sein Comeback. Der Verteidiger, der sich zu Beginn der Vorbereitung verletzte, absolvierte in der Murstadt seinen ersten Einsatz der Saison 2026/27. Verletzungsbedingt passen mussten Konstantin Komarek, Nelson Nogier, Marco Richter und Sebastian Wraneschitz. Torhüter Adam Reideborn bekam nach fünf Starts in Folge eine Pause. Max Zimmermann absolvierte stattdessen sein erstes Pflichtspiel für die Capitals seit 7. Oktober 2017. Die Steirer, die ihrerseits mit Personalsorgen zu kämpfen hatten, kamen gut aus der Kabine. Die Caps trugen mit einer frühen Strafe ihr Übriges dazu bei. Lorenz Lindner musste bereits nach zwei Minuten wegen Beinstellens vom Eis. Zimmermann hatte gegen das Powerplay der Grazer nicht allzu viel zu tun, Abschlüsse von Clay Hanus und Manuel Ganahl konnten den Wiener nicht überwinden. In der siebten Minute gab es die nächste Strafe gegen die Caps, diesmal gegen Schnetzer wegen übertriebener Härte. Die Hausherren machten viel Druck, konnten in Überzahl allerdings nicht anschreiben. 13 Sekunden vor Ablauf der Strafe gegen Schnetzer wurde Nico Feldner mit einer Strafe wegen Hakens belegt. Nach kurzem Vier-gegen-Vier starteten die Wiener in ihr erstes Powerplay. Wie schon in den vergangenen Spielen zündete das Überzahlspiel auch heute. In der elften Minute fälschte Benjamin Lanzinger einen Distanzschuss von Simon Bourque erfolgreich ab. Die Freude über die Führung währte allerdings nicht lange. Paul Huber bezwang Zimmermann mit einem halbhohen Abschluss (13.). Eine Minute später gab es die nächste Strafe gegen die Capitals, da Christof Kromp Ganahl mit dem hohen Stock erwischte. Erneut hielten sich die Caps in Unterzahl schadlos. In der 16. Minute schob Hanus den Puck aus kurzer Distanz am Caps-Tor vorbei.
Die Capitals starteten besser in den zweiten Spielabschnitt. Jakob Lilja prüfte Graz-Goalie Patrick Grascher in der Anfangsphase doppelt, scheiterte aber vorerst noch am 20-Jährigen. In der 26. Minute konterten die Grazer über Josh Currie, doch Zimmermann war zur Stelle. Dieses Bild sollte sich in weiterer Folge einige Male wiederholen, denn die Steirer konterten nach Caps-Möglichkeiten immer wieder. In der 28. Minute war der Meister jedoch mit sechs Feldspielern am Werk, ein weiteres Caps-Powerplay war die Konsequenz. Diesmal war das Überzahlspiel der Wiener weniger gefährlich, Lanzinger scheiterte mit der besten Möglichkeit an Grascher. In der 33. Minute traf Bourque die Stange. Zwei Minuten später konterten die Steirer nach einem Scheibenverlust der Wiener im Angriffsdrittel, doch Zimmermann hielt das Ergebnis fest. In Minute 38 traf Jérémy Grégoire nur die Latte. Kurz vor Ende des Drittels scheiterte Nick Bailen an Grascher.
Zu Beginn des Schlussdrittels konnte sich Zimmermann mit ein paar Saves auszeichnen. In Minute 47 konnte auch Linden Vey den Goalie der Grazer nicht überwinden. Eine Minute später lag die Scheibe dann im Tor der Hausherren. Grascher stoppte erst einen Abschluss von Grégoire, doch Lilja staubte ab (48.). 28 Sekunden später wurde eine Strafe gegen Ganahl ausgesprochen. Der Graz-Angreifer, der sich schon zuvor mit dem einen oder anderen Akteur der Caps anlegte, verpasste Lindner einen Check gegen den Kopf. Ihre ursprüngliche Entscheidung auf eine große Strafe revidierten die Unparteiischen nach Videostudium, letztendlich gab es für den Routinier nur eine Zweiminutenstrafe. Die Caps konnten allerdings erneut nicht in Überzahl anschreiben. In der 54. Minute gab es wieder eine Strafe gegen die Wiener, diesmal gegen Senna Peeters, der wegen Spielverzögerung für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Nun nutzten die Hausherren ihr Powerplay aus. In der 56. Minute konnten die Caps den Puck beinahe aus der eigenen Zone klären, doch die Scheibe sprang zu Josh Currie, der überlegt verzögerte und vor Zimmermann einschoss (56./PP1).
In der Overtime traf erst Currie die Stange, ehe Bailen an Grascher scheiterte. In der 62. Minute sorgte Nick Swaney für den Sieg der Steirer. Die Capitals treffen morgen ab 19.15 Uhr auf den Milano Hockey Club, der heute in Budapest bei FTC-Telekom mit 0:3 die erste Saisonniederlage einstecken musste.
Statement Mike Stewart, Head-Coach der Vienna Capitals „Graz ist im ersten Drittel frischer und besser aus der Kabine gekommen. Sie hatten ein paar Tormöglichkeiten, aber Zimmermann hat gute Saves gemacht. Schritt für Schritt sind wir besser in die Partie gekommen. Das 1:1 nach dem ersten Drittel fand ich ok, vor allem auswärts. Im zweiten Drittel wurde unsere Spielweise viel besser, wir haben mehr Druck auf das gegnerische Tor gebracht. Im letzten Drittel war es ähnlich. Heute haben die kleinen Momente im Eishockey eine große Rolle gespielt. Es steht 2:1 für uns und im Powerplay haben wir ein paar gute Chancen, aber die Scheibe ist nicht reingegangen. Auf der anderen Seite haben wir dann eine Strafe genommen, was die Grazer ausgenutzt haben. In der Overtime hatten wir eine gute Möglichkeit, aber sie haben auch da wieder ihre Chance genutzt. Letztendlich ist es enttäuschend, denn wir hatten mehr Möglichkeiten als sie. Die Effizienz hat uns heute gefehlt und ein paar Punkte gekostet.“
Moser Medical Graz99ers – Vienna Capitals 3:2 n. OT. (1:1, 0:0, 1:1, 1:0)
Tore 99ers: Paul Huber (13.), Josh Currie (56./PP1), Nick Swaney (62.)
Tore Capitals: Benjamin Lanzinger (11./PP1), Jakob Lilja (48.)
Shaw-Hattrick führt Linzer zu nächstem Heimsieg
Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings feiern am Freitagabend ihren zweiten Heimsieg in Folge.
Nach einem perfekten Start und der 3:0-Führung drehen die Vorarlberger die Partie und kämpfen sich zum Ausgleich. Ein guter Schlussabschnitt und der Hattrick von Brady Shaw sichern den Linzern den Sieg.
Steinbach Black Wings vs. Pioneers Vorarlberg, 5:3 (3:0; 1:3; 1:0)
Tore: 1:0 Brady Shaw (1.Min); 2:0 Brady Shaw (8. Min); 3:0 Emilio Romig (12. Min); 3:1 Noah Serdachny (25.Min); 3:2 Blake Murray (28.Min) 3:3 Ville Immonen (29.Min); 4:3 Graham Knott (37.Min/SH); 5:3 Brady Shaw (59. Min/EN)
Zuschauer: 3.325
Nach dem lang ersehnten ersten Sieg galt es für die Steinbach Black Wings, sich am vierten Spieltag der win2day ICE Hockey League vor Heimpublikum erneut zu beweisen. Gegen die bisher punktelosen Pioneers Vorarlberg musste Julian Pusnik aufgrund einer Spielstrafe die Partie pausieren. Auch Luca Erne und Lukas Kainz setzten verletzungsbedingt aus. Zurück im Line-up von Head Coach Philipp Lukas war jedoch erstmals im Grunddurchgang Paul Eder, der sein Comeback nach seinem Fingerbruch feierte. Aufs Eis geführt wurden die Stahlstädter dieses Mal von ihrem Schlussmann Martin Reder.
Nach bereits 39 Sekunden schaffte Brady Shaw mit Hilfe eines Zuspiels von Niklas Würschl, die Scheibe gekonnt am Torhüter der Vorarlberger, Alex Caffi, vorbeizubefördern (1. Minute). Nach dem schwungvollen Start machte sich Martin Reder im Tor breit, als die Vorarlberger gefährlich nahe vom Tor ihr Glück versuchten. Die Stahlstädter legten mit einem offensiven Spiel vor, welches durch Niklas Wetzl verhindert wurde. Dieser durfte daraufhin wegen Haltens zwei Minuten auf die Strafbank, womit das erste Überzahlspiel der Linzer eingeläutet wurde. Jesse Seppäla versuchte, Martin Reder zum Schwitzen zu bringen, Luis Lindner musste jedoch stattdessen für zwei Minuten in die Kühlbox. Die Gäste konnten trotz eines Mannes mehr auf dem Eis jedoch nicht an der Verteidigung der Stahlstädter vorbei, trotz Torschüssen der Vorarlberger fiel kein Ausgleichstreffer. Mit Hilfe eines Passes von Shawn St-Amant schaffte Graham Knott, sich alleine vors gegnerische Tor zu positionieren, die Scheibe wurde jedoch gekonnt mit Hilfe des Schoners von Caffi abgewehrt. Mit einem zentralen Schuss aufs Tor schaffte Brady Shaw nach einem Zuspiel von Kyle Topping kurz darauf einen erneuten Treffer, welcher gerade so über die Torlinie schlitterte (8. Minute). Fast zum Hattrick kam es bereits einige Sekunden später, als Shaw erneut vor dem Vorarlberger Tormann versuchte, die Scheibe ins Netz zu bekommen. Hitzig ging es weiter, wobei die Stahlstädter Caffi ordentlich zum Schwitzen brachten, als Shaw erneut den Puck Richtung Tor schupfte. Blake Murray schaffte es, sich allein bis vor den Linzer Schlussmann zu kämpfen, sein Schuss segelte jedoch über das Tor von Martin Reder. Die Gäste versuchten erneut ihr Glück, Nikolaus Rock brachte die Scheibe mit einem beherzten Schuss jedoch direkt in die Arme von Reder.Zum Gegenschlag setzten die Linzer an, Henrik Neubauer passte den Puck perfekt zu Emilio Romig, welcher die Führung der Oberösterreicher auf 3:0 ausbaute (12. Minute). Ein erneuter Torversuch durch die Gegner wurde gekonnt vom Linzer Schlussmann verhindert, als der Schuss vom Kapitän Guus Van Nes erneut in den Armen von Reder landete. Die Linzer erhöhten den Druck auf die Pioneers, als Greg Moro es mit einem beherzten Schuss ins linke Eck versuchte, Caffi fing den Versuch jedoch gekonnt aus der Luft. Zeit zum Aufatmen kam es nicht, fünf Minuten vor Schluss gab es eine erneute Chance für die Black Wings, als Oskar Maier knapp das gegnerische Tor verfehlte. In der 17. Minute gab es Zeit zur Abkühlung für beide Mannschaften, Marlon Tschofen und Blake Murray gab es zwei Minuten Strafe für übertriebene Härte. Zusätzlich durfte Stefan Gaffal sich wegen Beinstellens für zwei Minuten in die Kühlbox dazugesellen. In der letzten Spielminute gab es erneut eine Chance für die Stahlstädter, Oskar Maiers Schuss wurde jedoch vom gegnerischen Schlussmann erfolgreich abgewehrt. Mit einer 3:0-Führung der Steinbach Black Wings ging es in die erste Drittelpause.
Pioneers auf Aufholjagd

Zurück am Eis versuchten es die Pioneers mit einem druckvollen Spiel. Ville Immonen versuchte, die Scheibe an Reder vorbeizubringen, traf jedoch nur das rechte äußere Netz des eigenen Tors. Gaffal verpasste das Tor nur knapp, die Scheibe segelte nach einem Abprall zurück in die neutrale Zone. Die Vorarlberger erhöhten den Druck auf die Stahlstädter deutlich im Vergleich zum ersten Drittel, jedoch schafften es die Linzer erneut vors Vorarlberger Tor. Kapitän Brian versuchte, die Führung auszubauen, jedoch wehrte Caffi den Schuss erfolgreich ab. Zum Gegentor durch die Vorarlberger kam es kurz darauf, als in der 35. Minute Noah Serdachny sich an der Linzer Verteidigung vorbeimanövrierte und zum 1:3 traf (25. Minute). Reder kam erneut unter Druck, als nach einem Fehler der Linzer Verteidigung Serdachny erneut nahezu allein vorm Tor die Chance hatte, die Scheibe hinter die Torlinie zu bringen. Sie landete jedoch abgeschwächt am oberen Netz. Die Linzer Verteidigung hielt dem Druck jedoch stand und unterstützte Reder vor dem eigenen Tor.
Greg Moro zeigte vollen Körpereinsatz und schaffte es, die Schüsse der Gegner abzupassen und in die neutrale Zone zu befördern. Murray schaffte es jedoch, sich freizuspielen und traf zum zweiten Tor der Vorarlberger (28. Minute). Ville Immonen legte wenige Sekunden später nach und sicherte den Gästen den Ausgleich zum 3:3 (29. Minute). Die Stimmung im Spiel spitzte sich zu, es kam wegen Stockschlags zum Powerplay für die Linzer. Brycen Martin durfte die Strafbank für zwei Minuten wärmen. Das Überzahlspiel endete jedoch ohne Treffer bei beiden Mannschaften. Nach einem nahezu perfekten Pass vors Tor der Gegner sprang der Puck jedoch von Van Nes’ Schläger ab und ging am linken Pfosten von Reder vorbei. Die Partie nahm erneut an Spannung zu, als Brian Lebler nach Beinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Die Linzer wussten jedoch, die diversen knappen Torchancen der Gegner zu entschärfen. Graham Knott brachte die Scheibe zur Freude der Black Wings Fans allein vors Tor und ließ sie gekonnt ins rechte Eck wandern (38. Minute).Nach einer erfolgreichen Unterzahl der Gastgeber ging es mit einem 4:3 in die letzten zwei Spielminuten, in welchen beide Mannschaften sich nichts schenkten. Die Pioneers versuchten erneut, an der Verteidigung der Linzer vorbeizukommen. Nach einem turbulenten und intensiven zweiten Abschnitt ging es für die Mannschaften mit einem Pausenstand von 4:3 zum letzten Mal in die Kabine.
Hattrick von Shaw
Nach einem durchaus ausgeglichenen zweiten Drittel ging es in den letzten Abschnitt der Partie. Greg Moro gab den Ton an, als er mit einem phänomenalen Stick Handling knapp bis vors Tor durchdrang und nur durch die Verteidigung ein weiteres Tor vereitelt wurde. Die angespannte Energie vom Eis übertrug sich auf die Atmosphäre in der Linz AG Eisarena und auf die Besucher. Nach einem ausgeglichenen Schlagabtausch segelte ein zentraler Schuss der Vorarlberger durch Ben Summer direkt in die Arme von Martin Reder. Shaw und Knott versuchten, auf der Gegenseite nachzulegen, der Versuch war jedoch vergebens. Beide Mannschaften bewiesen Kampfgeist, Caffi pflückte den Schuss von Lindner von der blauen Linie direkt aus der Luft. Die Partie spielte sich deutlich in der Offensivzone der Linzer ab, auch Philipp Wimmer versuchte, die Scheibe hinter die Torlinie zu bringen, der Schuss prallte jedoch ab. Henrik Neubauer verpasste die Chance, die Führung in der 52. Minute auf 5:3 auszuweiten. Wegen unkorrekten Körperangriffs an Patrick Söllinger ging es für Van Nes auf die Strafbank. Das Überzahlspiel für die Hausherren geschah ohne Gegentor. Mit beiden kompletten Mannschaften ging es intensiv weiter. Sowohl Neubauer als auch Tschofen probierten ihr Glück, Caffi machte sich jedoch in seinem Kasten breit. Zum erneuten Powerplay für die Stahlstädter kam es in der 54. Minute, als Niklas Wetzl aufgrund Stockschlags die Vorarlberger Strafbank wärmen durfte. Luis Lindner übte ordentlich Druck auf den Vorarlberger Goalie aus, dieser ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Auch dieses Überzahlspiel passierte ohne Treffer.
Die Pioneers versuchten ihr Glück, Reder war jedoch zur Stelle. Nach Anbruch der letzten zwei Minuten nahm die angespannte Stimmung noch einmal deutlich zu. Nach einem Timeout durch die Gastmannschaft ging es mit einem Empty Net in die letzten knapp zwei Minuten der ereignisreichen Partie. Mit einem Spieler mehr am Eis versuchten die Pioneers, einen Ausgleich zu erzielen. Brady Shaw sicherte sich mit einem Empty-Net-Treffer in der letzten Spielminute einen Hattrick und somit den Sieg für die Linzer (59. Minute). Die Partie gegen die Pioneers endete somit mit einem 5:3 für die Gastgeber Steinbach Black Wings Linz. Die Steinbach Black Wings Linz holten somit den zweiten Heimsieg gegen die Pioneers Vorarlberg. Mit einem 5:3 holten die Linzer erneut drei Punkte in der Stahlstadt und konnten sich trotz eines durchwachsenen zweiten Drittels gegen die Vorarlberger behaupten. Lange Zeit zum Feiern und Durchschnaufen gibt es jedoch nicht, am Sonntag steigt bereits das Auswärtsspiel gegen den HC Falkensteiner Pustertal.
Red Bulls können auch gegen Villach nicht gewinnen
Salzburg erleidet vierte Niederlage in Folge
Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg musste sich in der win2day ICE Hockey League zuhause gegen den EC iDM Wärmepumpen VSV mit 2:4 geschlagen geben und bleibt damit im laufenden Grunddurchgang nach vier Spielen noch ohne Sieg.
Wieder zeigten die Salzburger ein gutes Startdrittel mit einer 1:0-Führung durch Wyatt Kalynuk, die sie allerdings im zweiten Abschnitt mit vielen Strafen und gleich vier Gegentoren schnell wieder abgaben. Peter Schneider ließ zwischenzeitlich mit seinem Treffer zum 2:3 zwar Hoffnung aufkommen, aber am Ende gab es gegen die gute Villacher Verteidigung kein Durchkommen mehr, womit die Heimniederlage besiegelt war.
Spielverlauf
Mit einem frühen Powerplay-Tor starteten die Red Bulls optimal in die Partie, Wyatt Kalynuk netzte aus dem rechten Bullykreis gegen Villachs Schlussmann Joe Cannata ein (2.). Danach entwickelte sich ein schnelles Auf und Ab, Nick Poisson hatte beim 2 auf 1 Salzburgs nächste große Chance (8.). Salzburg drückte merklich aufs Tempo, vertendelte nur allzu oft die Scheibe. Aber die Red Bulls ließen die Villacher lange Zeit nicht aus der eigenen Zone und beschäftigten deren Abwehr. Die Gäste hatten zum Ende hin ihre beste Phase bei einem Powerplay mit Stangenschuss (15.), Salzburgs Rückhalt Atte Tolvanen parierte u.a. den guten Schuss von Julian Metzler aus Halbdistanz (18.). Nach 20 Minuten führten die Red Bulls mit mehr Spielanteilen mit 1:0.
Im zweiten Durchgang hatten anfangs die Red Bulls eine starke Phase mit mehreren Rebounds vorm Villacher Tor. Kurz darauf hielt Atte Tolvanen den Penaltyschuss von Kevin Hancock (21.). Beim anschließenden Powerplay der Gäste gab es beim Treffer desselben Schützen genau ins Kreuzeck nichts zu halten (25.). Das gab den Villachern Auftrieb, jetzt waren sie brandgefährlich. Und legten nach, Joël Teasdale konnte allein vorm Tor abschließen (29.). Bei doppelter numerischer Überlegenheit erhöhten die Gäste danach mit dem Treffer von John Hughes die Führung auf 3:1 (32.). Wie aus dem Nichts kam dann plötzlich der Schuss von Peter Schneider, der die Scheibe aus Halbdistanz im Kreuzeck versenkte (35.). Die Red Bulls drückten sofort weiter und hatten gute Gelegenheiten, aber nach einem Abwehrschnitzer nutzte John Hughes erneut seine Chance und traf aus kurzer Distanz zum 4:2-Pausenstand aus Gästesicht (38.). Villach hat die Partie mit vier Toren gedreht.
In Unterzahl hatte Nick Poisson im Schlussdrittel die erste Chance am Schläger nach Pass von Benjamin Nissner direkt vors Tor (43.). Atte Tolvanen war danach bei Maximilian Rebernigs Schuss im Slot hellwach (44.). Salzburg schob dann richtig an, Benjamin Nissner hämmerte die Scheibe aus spitzem Winkel an die Stange (46.). Aber wieder brachten sich die Red Bulls in Unterzahl ins Hintertreffen, auch wenn Mario Huber bei einem Breakaway die Querstange touchierte (49.). Nash Nienhuis kratzte im anschließenden Powerplay ebenfalls an der Stange (51.). Salzburg arbeitete; Peter Hochkofler mit der Chance (53.), dann auch Peter Schneider (55.). In der Schlussphase warfen sie alles nach vorn, probierten es drei Minuten vor Schluss bei Powerplay mit sechs Feldspielern. Es gab noch jede Menge brenzlige Situationen vor Villachs Tor, aber reingehen sollte die Scheibe nicht mehr. Die Red Bulls unterlagen damit gegen Villach mit 2:4 und warten weiter auf den ersten Sieg.
Statement Adam Brooks „Wir haben im zweiten Abschnitt fünf Strafen genommen. Davor hatten wir die Führung und auch Selbstvertrauen. Aber mit dem ersten Gegentreffer haben wir das Momentum wieder abgegeben. Wir müssen jetzt schnell als Team zurück in die Spur finden, sonst kannst du schnell den Anschluss verlieren.“
win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – EC iDM Wärmepumpen VSV 2:4 (1:0, 1:4, 0:0)
Tore:
1:0 | 01:15 | Wyatt Kalynuk | PP
1:1 | 24:10 | Kevin Hancock | PP
1:2 | 28:58 | Joël Teasdale
1:3 | 31:25 | John Hughes | PP2
2:3 | 34:10 | Peter Schneider
2:4 | 37:13 | John Hughes
Zuschauer: 2.204
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